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Display Kostengünstiger Inkjet-Druck für biegsame Touchscreens

Das INM hat neue Touchscreens präsentiert, die durch den Aufdruck von Nanopartikel-Tinten aus transparenten, leitfähigen Oxiden direkt auf dünne Kunststofffolien hergestellt wurden. Verformen sich die Folien, soll die elektrische Leitfähigkeit erhalten bleiben – dank Inkjet-Druck soll das Verfahren kostengünstig machbar sein.

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Per Inkjet-Druck aber auch per Tiefdruck bilden sich durchsichtige Bahnen und Strukturen aus, die auch dann noch elektrisch leitend sind, wenn die Folien verformt werden.
Per Inkjet-Druck aber auch per Tiefdruck bilden sich durchsichtige Bahnen und Strukturen aus, die auch dann noch elektrisch leitend sind, wenn die Folien verformt werden.
(Bild: Gabi Klein, INM Saarbrücken)

Bisher sind die Displays von Smartphones, Tablets und Co. starr und geben den anatomischen Formen seiner Träger nicht nach. So ist es kein Geheimnis mehr, dass mittlerweile an biegsamen Displays gearbeitet wird. Wie sie bald Realität werden können, hat das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien auf der diesjährigen Hannover Messe gezeigt. Das Institut hat geeignete Beschichtungen vorgestellt, die sich kostengünstig über Inkjet-Druck herstellen lassen sollen.

Kostengünstiger Ein-Schritt-Druckprozess

So konnte das INM neue Touchscreens präsentieren, die durch den Aufdruck von Nanopartikel-Tinten aus transparenten, leitfähigen Oxiden, TCOs (TCO, engl.: transparent conducting oxides), direkt auf dünne Kunststofffolien hergestellt wurden. Per Inkjet-Druck aber auch per Tiefdruck bilden sich durchsichtige Bahnen und Strukturen aus, die auch dann noch elektrisch leitend sind, wenn die Folien verformt werden. Dies soll die Herstellung von Elektrodenstrukturen in einem kostengünstigen Ein-Schritt-Druckprozess ermöglichen. (sh)

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