3D-Druck

Kooperation ermöglicht neuen Zugang zur Simulation additiver Fertigungsprozesse

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Vergleichsdarstellung des simulierten und tatsächlichen Verzugs einer additiv hergestellten Automobilbaukomponente.
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Vergleichsdarstellung des simulierten und tatsächlichen Verzugs einer additiv hergestellten Automobilbaukomponente. (Bild: Ampower)

Das Softwareunternehmen Simufact Engineering und das Beratungsunternehmen Ampower arbeiten auf dem Gebiet der Simulation für die metallbasierte Additive Fertigung zusammen. Das haben die Unternehmen mitgeteilt.

Ziel der Kooperation ist es, die Vorteile der Simulation additiver Fertigungsprozesse verstärkt in die Anwendung zu tragen. Ampower nutzt die Softwarelösung Simufact Additive, um seine Kunden in den frühen Phasen der Produktentwicklung bis zur Optimierung der Produktion gezielt zu unterstützen. Das neue Angebot hilft produzierenden Unternehmen auch ohne Kenntnisse der Software umfangreiche Schlussfolgerungen aus der Simulation ihres additiven Fertigungsprozesses zu ziehen. Die aus der Simulation gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Optimierung des 3D-Drucks ein und helfen so massiv Kosten in der Produktion einzusparen und zugleich die Qualität der Bauteile zu erhöhen.

Mit Simufact die Folgen der Eigenspannungen vorhersagen

Michael Wohlmuth, Geschäftsführer Simufact Engineering sagt: „Eigenspannungsbedingter Bauteilverzug ist eine der größten Herausforderungen in metallbasierten additiven Fertigungsprozessen. Simufact Additive hilft dem Anwender die Folgen der Eigenspannungen vorherzusagen. Oft sind es Verzüge, die mit einer Anpassung der Fertigungsdaten entsprechend kompensiert werden, so dass die Fertigungstoleranzen eingehalten und Ausschuss vermieden werden. Mit Ampower als Partner haben wir ein Team aus Experten in der Additiven Fertigung gewonnen, das uns hilft, unsere Softwarelösung bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und schließlich neue Märkte zu erschließen.“

Orientierungsassistent unterstützt bei der Bestimmung der Bauteilausrichtung

Simulationssoftware

Orientierungsassistent unterstützt bei der Bestimmung der Bauteilausrichtung

05.06.18 - Vom 5. bis 7. Juni 2018 präsentiert Simufact Engineering bei der Rapid.Tech in Erfurt auf dem Gemeinschafstand des CAE-Forums die Neuheiten aus Simufact Additive 3 und gewährt außerdem Einblicke in die neuen Funktionen von Version 3.1, die ab Ende Juni zur Verfügung steht. lesen

Hohe Kosten und zeitaufwendige Versuche vermeiden

Dr.-Ing. Maximilian Munsch, Partner und Mitgründer von Ampower erläutert: „Die Additive Fertigung für metallische Bauteile ist eine Technologie, die bereits heute aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken ist. Dennoch sind Anwender immer wieder mit der hohen Komplexität des Verfahrens konfrontiert und suchen nach Lösungen, diese nachhaltig zu reduzieren. Simufact Additive ermöglicht es uns, Verzüge und Bauteildefekte noch vor dem eigentlichen Bauprozess zu detektieren und durch gezielte Optimierung diesen entgegenzuwirken. Dadurch können wir unseren Kunden helfen, hohe Kosten und zeitaufwendige Versuche zu vermeiden.“

Wann sich der Einsatz von 3D-Druck lohnt

Kosten

Wann sich der Einsatz von 3D-Druck lohnt

09.07.18 - Der Einsatz von 3D-Druck kann für Unternehmen lohnenswert sein. Doch was ist beim Einsatz zu beachten und welche Kosten fallen an? Ein Überblick. lesen

Die Additive Fertigung gilt in metallverarbeitenden Industrien als eines der größten Zukunftsthemen. Durch das Verfahren können innerhalb kürzester Zeit direkt aus digitalen Daten metallische Bauteile "gedruckt" werden. Zudem ermöglicht das neue Verfahren Konstruktionen, die mit bisherigen Produktionsmethoden nicht realisiert werden konnten. So werden bereits jetzt individuelle Implantate und Zahnprothesen mittels 3D-Druck gefertigt. (jup)

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