Kompressor

Kompressoren für kleine und mittlere Betriebe

| Redakteur: Bernhard Richter

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(Bild: Mattei Kompressoren)

Der Kompressoren-Hersteller Mattei erweitert seine Blade-Baureihe um drei neue Modelle, die speziell für kleine und mittelständische Betriebe konzipiert sind.

Der Hersteller für Rotationskompressoren Mattei bietet ab sofort drei neue Modelle seiner Blade-Baureihe mit 15 kW, 18,5 kW und 22 kW Nennleistung an. Die Drucklufterzeuger sind mit ihrer kompakten Bauweise und hohen Effizienz für den Bedarf kleiner und mittelständischer Betriebe konzipiert.

Energiesparende Kompresssoren mit geringer Abmessung

Die Blade-Baureihe ist aus den von Mattei entwickelten Produkten für kleine Firmen und Handwerksbetriebe entstanden und ist mit ihrem Leistungsspektrum von 4 kW bis 11 kW und Betriebsdrücken zwischen 8 bar und 13 bar laut eigenen Angaben erfolgreich am Markt. Die Kompressoren haben geringe Abmessungen, die einen Einsatz unter engen Platzverhältnissen ohne Beeinträchtigung der Leistung ermöglichen. Zudem haben die Verdichter einen hohen Volumenstrom und im Vergleich zu Schraubenkompressoren bis zu 20 % geringeren Energieverbrauch.

Nachdem Mattei die Baureihe zunächst um die Modelle mit 1,5 kW bis 3 kW erweitert hat, um den Anforderungen von Kleinbetrieben zu entsprechen, sind nun auch Kompressoren der mittleren Leistungsklasse von 15 kW bis 22 kW erhältlich. Im Vergleich zu den Drucklufterzeugern der Air-Center-Baureihe entsprechen diese einem höheren technischen Entwicklungsstand und bieten ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, so der Hersteller.

Der 1:1-Direktantrieb des Elektromotors, der durch eine flexible Kupplung mit dem Kompressor verbunden ist, vermeidet Verluste durch Getriebe oder Keilriemen – das spart Energie. Eines der Entwicklungsziele bestand darin, den Austausch des elastischen Elements zu ermöglichen, ohne die Rotor-Stator-Baugruppe ausbauen zu müssen. Diese stellt das Kernstück der Technologie von Mattei dar.

Verdichter lassen sich spezifisch anpassen

Gegenüber den bereits verfügbaren Blade-Kompressoren mit niedrigeren Antriebsleistungen lassen sich die neuen Verdichter spezifischer an die jeweilige Anwendung anpassen. Neben der Basisversion mit Betriebsdrücken von 8 bar bis 13 bar ist jeweils ein Modell Blade i mit variabler Geschwindigkeit vorgesehen, dass mit einem Inverter versehen ist und mit Betriebsdrücken von 7 bar bis 10 bar arbeitet. Dies sorgt für Energieeinsparungen: Bei Druckluftanforderungen zwischen 100 und 40 Prozent des Durchsatzes liefert der Kompressor das höchste Leistungsniveau bei einem Stromverbrauch, der laut Hersteller unter dem herkömmlicher Inverter-Systeme liegt. Sowohl das Basis- als auch das Inverter-Modell stehen darüber hinaus in der Version Plus mit integriertem Kältetrockner und in der Version R mit Wärmerückgewinnung zur Verfügung. Dies ermöglicht es, die in der Kompressionsphase erzeugte Wärme rückzugewinnen und durch den Einsatz eines Öl-Wasser-Wärmetauschers zum Erhitzen von Wasser für Sanitär- oder Technologiezwecke zu nutzen.

Die neuen Blade-Modelle verfügen über den Controller MaestroXB der neuesten Generation mit Grafik-Display. Dieser ermöglicht ein konstantes Monitoring verschiedener Kennwerte wie der Funktion im Leerlauf oder unter Last, der Öltemperatur, dem Leitungsdruck sowie den Betriebsstunden unter Last oder im Leerlauf. Bei der Ausführung mit Kältetrockner lässt sich auch die Taupunkttemperatur der aus der Maschine austretenden Druckluft überwachen. Anwender können den Betrieb des Kompressors an die spezifischen Erfordernisse des Druckluftnetzes anpassen sowie Fehler schnell und einfach analysieren. (br)

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