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Mikrodosierpumpe

Kleinstmengendosierung bis 500 bar mechatronisch steuern

| Redakteur: Lea Ziegler

Lewa hat eine hermetisch dichte Hochdruck-Mikrodosierpumpe entwickelt, mit der in Hochdrucklaboratorien auch bei Drücken bis 500 bar sicher und leckagefrei gearbeitet werden kann.

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Bei einem Gegendruck von bis zu 500 bar kann die Intellilab zwischen 10 ml/h und 500 ml/h mit einer Genauigkeit von ±1 % fördern. Durch verschiedene Regelungsstrukturen lässt sich die Fluidkinematik außerdem gezielt an die Anforderungen des Prozesses anpassen und der zeitliche Verlauf des Dosierstromes fast beliebig modellieren.
Bei einem Gegendruck von bis zu 500 bar kann die Intellilab zwischen 10 ml/h und 500 ml/h mit einer Genauigkeit von ±1 % fördern. Durch verschiedene Regelungsstrukturen lässt sich die Fluidkinematik außerdem gezielt an die Anforderungen des Prozesses anpassen und der zeitliche Verlauf des Dosierstromes fast beliebig modellieren.
(Bild: Lewa)

Die Mikrodosierpumpe Intellilab von Lewa ist eine Weiterentwicklung der bereits in Laboratorien eingesetzten K3- und K5-Mikrodosierpumpen. Durch die integrierte Antriebs- und Steuerungstechnik Lewa Intellidrive lässt sich die antriebsseitige Winkelgeschwindigkeit im laufenden Betrieb dynamisch regulieren. Aufgrund des speziellen Betriebs des Servomotors erzeugt die Pumpe im Tischgehäuse der Intellilab pulsationsarme Volumenströme. Bei einem Gegendruck von ca. 500 bar können so 10 ml/h bis 500 ml/h mit einer Genauigkeit von ca. 1 % gefördert werden. Im Automatik-Betrieb lässt sich die Pumpe über ein Analogsignal (0/4-20 mA) aus einem übergeordneten PLS ansteuern. In Kombination mit verschiedenen Regelungsstrukturen lässt sich die Fluidkinematik außerdem gezielt an die Anforderungen des Prozesses anpassen und der zeitliche Verlauf des Dosierstromes flexibel modellieren. Dosierstromprofile können so parametriert und später abgefahren werden. Die Eingabe und Visualisierung erfolgen über ein farbiges Touchpad mit intuitiver Bedienbarkeit.

Mikrodosierpumpe Intellilab auf der Achema

Die Intellilab wird vor allem für die genaue und reproduzierbare Dosierung in den Prozessen Hochdruck-Synthese und -Hydrierung sowie im Rahmen von Mini-Plants eingesetzt, da das Fluid sowohl gegen die Atmosphäre als auch gegen das Verdränger-Hydrauliksystem hermetisch abgesperrt ist. Leckagen nach außen und Luftberührung des Fluids sind durch die hydraulisch gekoppelte Metallmembran, die sich besonders für die Dosierung kleiner Ströme eignet, ausgeschlossen. Die drucksteife hydraulische Anlenkung hält den Einfluss des Druckes auf den Dosierstrom minimal.

Auf der Achema steht das Lewa-Team in Halle 8.0, Stand C62 für Gespräche und konkrete Anfragen zur Verfügung. Auch der Geschäftsführer Stefan Glasmeyer wird während des gesamten Messezeitraums vom 15. bis 19. Juni 2015 vor Ort sein. (lz)

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