Lagertechnik Klein, kleiner, Dünnringlager

Warum Dünnringlager von Rodriguez ideal für den Einsatz in der Kopfachse eines Laserroboters geeignet sind, zeigt ein Anwendungsbeispiel der Robot-Technology.

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Der Haupteinsatzbereich des Laserroboters von Robot-Technology liegt im Beschnitt von Kunststoffverkleidungsteilen in der Automobil-Fertigung.
Der Haupteinsatzbereich des Laserroboters von Robot-Technology liegt im Beschnitt von Kunststoffverkleidungsteilen in der Automobil-Fertigung.
(Bild: Rodriguez)

Laserroboter gibt es einige auf dem Markt, die einzigartige Kombination von Laser und Roboter erhalten Sie jedoch nur bei uns“, sagt Stefan Maier, Geschäftsführer von Robot-Technology. „Durch diese Kombination ist ein ideales Werkzeug zur Bearbeitung von Kunststoff- und Metallbauteilen entstanden.“

Unterschiedliche Kunststoffe bescheiden

Die Robot-Technology GmbH, Kleinostheim, entwickelt robotergestützte Automatisierungstechnik im Bereich der Kunststoff- und Metallindustrie. Das unterfränkische Unternehmen hat sich auf einige Kernaufgabenstellungen spezialisiert, unter anderem auf das Laserschneiden von Kunststoffbauteilen. Dafür entwickelte Robot-Technology den Laserschneidroboter Robocut. Die Basis bildet ein ABB-Roboter vom Typ IRB 4400, auf den die patentierte Laserachse aufgebaut ist. Der Laserroboter lässt sich mit unterschiedlichen Laserleistungen von 100 W bis 1000 W ausrüsten.

Hauptsächlich beschneidet der Robocut Kunststoffverkleidungsteile in der Automobilfertigung. Dabei schneidet er u.a. PP, PE, ABS-PC, Plexiglas, TPO-Folien sowie jegliche Textilien schnell und mit hoher Schneidqualität. Auch Materialkombinationen sind für die Bearbeitung geeignet. Im Metallbereich lassen sich Stahlbleche bis 3 mm und Edelstahlbauteile bis 2 mm wirtschaftlich bearbeiten.

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Gesucht: dünne, aber große Lager

Bei der Entwicklung standen die Experten jedoch kurzzeitig vor einer Herausforderung, denn für die Kopfachse des Robocuts wurden spezielle Lager benötigt. Sie übernehmen die Lagerung der Antriebswelle und der drehbaren Außenglocke, die das Umschalten von Scanner- auf Düsenbetrieb ermöglicht. „Die Scannerachse ist so konstruiert, dass auf der einen Seite die Getriebeseite liegt und auf der anderen Seite die Abtriebseite, die den Laseraustritt beinhaltet“, erläutert Stefan Maier. „Zudem ist die Glocke, die sich über die Roboterachse verdrehen und über einen Verrieglungszylinder umschwenken lässt, drehbar gelagert.“ Der Roboter kann so zum einen als Scannerroboter mit einem Bearbeitungsfeld von ca. 200 mm × 200 mm und zum anderen als Düsenroboter mit integrierter Luftzuführung eingesetzt werden.

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