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Drehgeber Kit-Encoder für Motorfeedback jetzt mit Biss

| Redakteur: Jan Vollmuth

Drehgeberspezialist Posital hat das Schnittstellenangebot für seine Kit-Encoder erweitert. Dabei setzt das Unternehmen auf ein nicht-proprietäres Open-Source-Kommunikationsprotokoll der kostenfrei verfügbaren Biss-Familie.

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Die magnetischen Kit-Encoder von Posital sind jetzt mit BiSS Line-Interface verfügbar. Diese Open-Source-Schnittstelle ermöglicht die Umsetzung der Einkabeltechnik.
Die magnetischen Kit-Encoder von Posital sind jetzt mit BiSS Line-Interface verfügbar. Diese Open-Source-Schnittstelle ermöglicht die Umsetzung der Einkabeltechnik.
(Bild: Posital)

Ab sofort sind die magnetischen Einbau- bzw. Positionsgeber-Kits von Posital, die mit einer elektronischen Auflösung von 17 Bit aufwarten und beim Motorfeedback die Lücke zwischen einfachen Resolvern und deutlich aufwändigeren und teureren optischen Drehgebern schließen wollen, mit Biss Line-Interface verfügbar. Dieser Schritt soll den Weg frei machen für die praktische Umsetzung der Einkabeltechnik.

Bei der Einkabeltechnik geht es um die Übertragung von Strom und Drehgebersignal in einem einzigen Kabel. Diese Technik werde laut Posital bei Motorherstellern immer populärer, vor allem in kleineren Motoren, bei denen das Platzieren von zwei Steckern schon immer aus Platzgründen schwierig gewesen sei.

Hohe Verfügbarkeit der Datenkommunikation

Ein weiterer Vorteil: Zu den Besonderheiten der Biss Line-Schnittstelle gehört demnach die Implementierung der Forward Error Correction-Funktion (FEC), die eine hohe Verfügbarkeit der Datenkommunikation auch bei gestörten und minderwertigen Kabel- und Steckerverbindungen ermöglicht.

Posital sieht Biss Line als ideale Schnittstelle für Servomotoren: aus Kostengründen und aufgrund der optimierten Performance. (jv)

SPS IPC Drives 2017: Halle 7A, Stand 146

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