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Robotik Keba eröffnet weitere Niederlassung in China

Redakteur: Julia Stemann

Seit rund 13 Jahren ist die Keba Industrieautomation mit Steuerungslösungen für Maschinen und Roboter in China vertreten. Nun baut das Unternehmen die Präsenz mit einem vierten Standort in der chinesischen Stadt Jinan aus. Mit den Mitarbeitern vor Ort soll die Kundenbetreuung sichergestellt werden.

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„Keba steht in China für Qualität und Innovation“, sagt Gerhard Luftensteiner, Vorstandsvorsitzender von Keba.
„Keba steht in China für Qualität und Innovation“, sagt Gerhard Luftensteiner, Vorstandsvorsitzender von Keba.
( Keba)

Keba expandiert in China mit einer Niederlassung in der Stadt Jinan, die zwischen Shanghai und Peking liegt. Die Stadt ist eine bedeutende Produktionsbasis für den chinesischen Maschinenbau und somit eine strategisch wichtige Region für den Anbieter im Bereich Steuerungslösungen für Maschinen und Roboter. Jinan liegt am Gelben Fluss im Zentrum der Provinz Shandong, insgesamt leben rund 6 Millionen Menschen in der Stadt. Neben Jinan ist das Unternehmen in Ningbo, Guangzhou und in Shanghai mit eigenen Niederlassungen vertreten.

Unternehmen ist Kundennähe wichtig

Mittlerweile betreuen mehr als 60 Mitarbeiter die Kunden in China. Sie erstellen in Zusammenarbeit mit dem Hauptsitz Linz kundenspezifische Applikationen, führen Inbetriebnahmen durch und stellen den Support der Kunden sicher. „Keba steht in China für Qualität und Innovation“, sagt Gerhard Luftensteiner, Vorstandsvorsitzender. „Asiatische Kunden schätzen außerdem die Kundennähe und das Knowhow für die jeweiligen Branchen, die Keba durch eigene Niederlassungen in den Ländern gewährleistet.“

Wachsender Robotikmarkt bietet Potential

Neben Maschinenherstellern hat der chinesische Robotikmarkt für das Unternehmen an Bedeutung gewonnen. China gilt in der der Robotik als jener Markt, der neben den USA, Deutschland und Japan in den kommenden Jahren am stärksten wachsen soll. Mit dem zweiten Geschäftsbereich – der Bankautomation – ist Keba seit mehr als 15 Jahren in China vertreten und bei SB-Geldautomaten als Marke etabliert.

Mit dem 2007 gegründeten Joint-Venture CBPM-Keba (Peking) baute das Unternehmen ihre Position am chinesischen Bankenmarkt weiter aus. Die CBPM ist ein Tochterunternehmen der Chinesischen Zentralbank und die größte Banknotendruckerei weltweit. Die Verknüpfung des Wissens beider Unternehmen macht CBPM-Keba zu einem führenden Anbieter von Cash In- und Cash Cycle-Lösungen in China. Aktuell sind rund 700 Mitarbeiter im Joint Venture beschäftigt.

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