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Sensorik IO-Link-fähige Sensoren mit erhöhten Schaltabständen

Redakteur: Jan Vollmuth

IPF Electronic präsentiert zur Hannover Messe 2016 IO-Link-fähige induktive Sensoren mit Norm- und erhöhten Schaltabständen. Die Sensoren mit Norm-Schaltabständen (1,5 mm bis 10 mm) sind in den Baugrößen M8, M12, M18 und M30 für den bündigen Einbau verfügbar.

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Die neuen IO-Link-fähigen induktiven Sensoren mit Norm-Schaltabstand (oben) und erhöhten Schaltabständen von IPF Electronic.
Die neuen IO-Link-fähigen induktiven Sensoren mit Norm-Schaltabstand (oben) und erhöhten Schaltabständen von IPF Electronic.
(Bild: IPF)

Die aktive Sensorfläche besteht aus Kunststoff. Ein besonderes Merkmal dieser Sensoren ist die vergossene und damit perfekt vor Erschütterungen geschützte Elektronik in einem stabilen Metallgehäuse in Schutzart IP67. Die berührungslos arbeitenden, IO-Link-fähigen Geräte sind für Umgebungstemperaturen bis maximal 70 °C ausgelegt. Der Anschluss der Sensoren erfolgt über M8- oder M12-Stecker.

Auch im Edelstahlgehäuse verfügbar

Die induktiven Sensoren eignen sich z. B. für die Integration in Maschinenteilen in der Automatisierungstechnik, zur Anwesenheitskontrolle von Metallteilen mit verschiedenen Abmessungen, zur Erfassung von Objekthöhen (z. B. Metallteile auf Förderbändern) oder zur Objekterfassung durch nicht-metallische Behälter- und Rohrwandungen.

Für den Einsatz in extremen Umgebungen (z. B. Öl, Schmutz, Druck) bzw. bei sehr hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Sensorik offeriert IPF Electronic IO-Link-fähige induktive Sensoren im Edelstahlgehäuse. Die Geräteserie für den bündigen Einbau zeichnet sich durch besonders große Schaltabstände aus, die auch auf Buntmetallen erreicht werden. Durch das komplett in Edelstahl ausgeführte Gehäuse sind die Sensoren auch an der aktiven Fläche absolut dicht gegenüber Flüssigkeiten und Gasen. Darüber hinaus sind sie gegenüber mechanischen Beanspruchungen viel beständiger als herkömmliche Näherungsschalter. Die Geräte mit erhöhten Schaltabständen sind ebenfalls in den Baugrößen M8, M12, M18 und M30 mit Anschluss über M8- bzw. M12-Stecker erhältlich.

Zusätzliche Informationen abrufbar

IO-Link ermöglicht als weltweit standardisiere Technologie die Kommunikation mit Sensoren und Aktoren und somit zusätzliche Informationen zu übermitteln, z. B. einen sich anbahnenden Sensordefekt, die Schalthäufigkeit, die Umgebungstemperatur, aber auch die Einstellung von Sensorparametern wie etwa Schaltverhalten, Timerfunktionen etc.

„IO-Link-fähigen Sensoren gehört die nahe Zukunft“, ist Christian Fiebach überzeugt, Geschäftsführer von IPF Electronic. „Die neuen Geräte stellen weder besondere Anforderungen an die Verdrahtung noch die Montage, lassen sich also grundsätzlich so einsetzen wie herkömmliche Näherungsschalter. Mit einer entscheidenden Ausnahme: Durch die IO-Link-Funktionalität erhält der Anwender ein entscheidendes Plus an Intelligenz für die Sensorik mit einer Vielzahl an Vorteilen, vor allem im Hinblick auf die erforderliche hohe Anlagenverfügbarkeit in hochautomatisierten Fertigungsprozessen. Der Aufwand zur Integration von IO-Link-fähigen Geräten, darunter die Installation eines IO-Link-Masters auf der Steuerungsseite, ist relativ gering, bietet aber enorm viel Potenzial für die Zukunft, u.a. auch in Bezug auf die Umsetzung kosteneffizienter zustandsorientierter Instandhaltungsstrategien.“ (jv)

Hannover Messe 2016: Halle 9, Stand H16

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