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Software-Tool Integrierte Schrittmotoren mit benutzerfreundlicher Software

| Redakteur: Jan Vollmuth

Mit der benutzerfreundlichen Lexium-Software-Suite von Koco motion lassen sich die seit Mitte 2013 erhältlichen Lexium-MDrive-Antriebe des Unternehmens für alle elektrischen Schnittstellen einfach parametrieren oder programmieren.

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(Bild: Koco Motion)

Antriebsseitig umfasst die Ausführung „Step-Torque-Speed“ die Takt/Richtungs-Eingänge und den Analog-Eingang zu Drehzahl und Drehmoment-Regelung sowie RS485-Konfiguration. Die Variante „Motion Control mit RS485“ bietet digitale Ein-/Ausgänge, einen Analogausgang und den umfangreichen ASCII-Befehlssatz MCODE zur Befehlsübergabe und Programmierung von umfangreichen Ablaufprogrammen. Die Modifikation „Motion Control mit CANopen“ hält digitale Ein-/Ausgänge bereit und unterstützt die DSP402 Profile: Position, Velocity, Homing, Torque und Cyclic Sync Position. Last but not least werden mit der Version „Motion Control mit Ethernet“ digitale Ein-/Ausgänge unterstützt, ebenso der ASCII-Befehlssatz MCODE und die Protokolle Modebus/TCP, Ethernet/IP sowie in Kürze auch Profinet.

Parametrierung und Programmierung der Antriebe

Vier integrierte Softwaremodule stehen für die Parametrierung und Programmierung der Antriebe zur Verfügung: Im Step-Torque-Speed lassen sich die Parameter über RS485 einstellen. Motion Control (RS485) bietet die Programmierung mit dem umfangreichen ASCII-Befehlssatz. Damit lassen sich die jeweils integrierten elektrischen Ansteuerungen über RS485 und Ethernet mit zahlreichen Hilfs- und Testfunktionen programmieren. Für RS485 und CANopen stehen entsprechende USB-Wandler zur Verfügung. Motion Control (Ethernet) erlaubt die Konfiguration der IP-Adresse und der Protokolle ASCII, Modbus/TCP, Ethernet/IP und Profinet. Mit CANopen lassen sich schließlich die Node-ID, Baudrate und Testläufe konfigurieren.

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Zu jeder Lexium-MDrive-Baureihe von Koco Motion gibt es drei Motorlängen, die nahezu jedes geforderte Drehmoment abdecken. Die Version mit integriertem Encoder enthält die patentierte, servoähnliche Closed-Loop-Regelung HMT (Hybrid-Motion-Technology). Die galvanisch getrennten Schnittstellen und die digitalen Ein-/Ausgänge sowie diverse integrierte Schutzbeschaltungen und robusten Anschlussstecker ermöglichen es unter anderem, den Betrieb auch unter rauen elektrischen Bedingungen durchzuführen. Die Status-LED auf der Rückseite der Antriebe gestatten zudem einen schnellen Überblick über ihren jeweiligen Betriebszustand. (jv)

Hannover Messe 2014: Halle 14, Stand L35

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