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Online-Dachzeile Integrierte Greiflösung für Robotersysteme von Universal Robots

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die neuen Gripkits von Weiss Robotics verbinden die industriellen Greifmodule des Ludwigsburger Unternehmens mit den Systemen des dänischen Herstellers Universal Robots. Damit will Weiss Robotics prozesssicheres Greifen in die UR-Welt bringen – sowohl elektrisch als auch pneumatisch.

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Die neuen Gripkits von Weiss Robotics versprechen prozesssicheres Greifen.
Die neuen Gripkits von Weiss Robotics versprechen prozesssicheres Greifen.
(Bild: Weiss Robotics)

Die Gripkits von Weiss Robotics umfassen neben dem eigentlichen Greifmodul alle Komponenten für die Montage am Roboterarm und zur Anbindung an die Robotersteuerung. Dazu zählen die passenden elektrischen und mechanischen Adapter zwischen Roboter und Greifmodul ebenso, wie die erforderlichen Anschlussleitungen und eine ausführliche Integrationsanleitung mit Anwendungsbeispielen.

Beschleunigte Programmierung

Die Programmierung erfolgt laut Weiss komplett über das mitgelieferte UR Caps Plug-In, das die UR Robotersteuerung um grafische Funktionsblöcke zum Greifen erweitert. Dies soll die Einarbeitungszeit auf ein Minimum reduzieren und das Programmieren von Pick-&-Place-Applikationen beschleunigen.

Die Gripkits sind als rein elektrische und als elektropneumatische Greiflösungen mit Parallel- und Zentrischgreifern erhältlich und decken damit eine große Bandbreite an Handhabungsanwendungen ab. So eigne sich das rein elektrisch arbeitende Gripkit-E laut Weiss besonders für Anwendungen, in denen die Finger prozessbedingt vorpositioniert und Greifkräfte flexibel eingestellt werden müssen, beispielsweise beim Vereinzeln von Elektronikbaugruppen oder bei der Handhabung von filigranen Bauteilen. Das Gripkit-E ist mit IEG-Greifern bestückt und in zwei Baugrößen erhältlich.

Kompakte elektromagnetische Greifer

Für Anwendungen, die eine hohe Greifkraft erfordern, bietet Weiss Robotics das Gripkit-P an. Hier kommen die elektropneumatischen RPG- und ZPG-Greifer zum Einsatz, so der Hersteller, bei denen Ventiltechnik, Positionssensorik und Greifsteuerung bereits vollständig im Gehäuse integriert sind. Somit werde ein ähnlich kompakter Aufbau wie bei der rein elektrischen Lösung erreicht, was sich positiv auf die Störkontur und damit auf die Zugänglichkeit zum Prozess auswirke.

Zur einfachen Handhabung unterschiedlicher Objekte unterstützen alle Gripkits frei parametrierbare Griffe, die direkt auf der Robotersteuerung flexibel parametriert werden. Da die Ansteuerung stets über das gleiche UR Caps Plug-In erfolgt, soll eine einfache Migration zwischen den unterschiedlichen Gripkits problemlos möglich sein. Auch an Batch-Handling-Anwendungen wurde gedacht. Damit sei Gripkit laut Weiss die branchenweit erste Lösung, die den Betrieb von bis zu acht Greifern an einer Robotersteuerung nativ unterstützt. (jv)

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