CAE Integration als Erfolgsfaktor im Engineering

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Das Schnittstellenmanagement im gesamten Produktentstehungsprozess ist oft das Zünglein an der Waage: Durchgängige Datenflüsse sorgen für Transparenz und unterstützen die Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen. Denn häufig sind die Prozesse in den einzelnen Abteilungen bereits weitgehend optimiert. Der integrierte Informationsaustausch zwischen den kaufmännischen-, Produktions-, Engineering und Fertigungsinformationen jedoch ermöglicht weitere Effizienzverbesserungen.

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Standardisierte Kommunikationsschnittstellen erleichtern den integrierten Datenaustausch mit anderen Systemen.
Standardisierte Kommunikationsschnittstellen erleichtern den integrierten Datenaustausch mit anderen Systemen.
(Bild: Eplan)

Als etablierte CAE-Lösung im Engineering-Prozess nimmt Eplan Daten von benachbarten Systemen und Disziplinen auf, verarbeitet sie und reicht diese weiter. Große Offenheit und standardisierte Schnittstellen der Eplan-Plattform stärken die effiziente Kommunikation mit anderen Systemen. Lösungsanbieter Eplan entwickelt praxisnah diese standardisierten Schnittstellen zu angrenzenden Disziplinen und Systemen. Neutrale, universelle und vor allem herstellerneutrale Austauschformate sind die Basis.

Datenmanagement: PDM-Systeme/SAP-Schnittstelle

Standardisierte Kommunikationsschnittstellen wie die „ERP/PDM Integration Suite“ zu übergeordneten Systemen wie Siemens Teamcenter, PTC Windchill, SAP oder Pro-Alpha erleichtern den integrierten Datenaustausch mit anderen Systemen. Für alle SAP-Integrationen in Richtung Elektrotechnik und Mechanik kommt zusätzlich die Kompetenz der neuen Schwestergesellschaft Cideon Software ins Spiel: SAP-Schnittstellen zu einerseits Eplan, aber auch zu diversen CAD-Systemen wie Auto-CAD, Inventor, Catia, Microstation, Solid Edge oder Solidworks sowie zu Enovia V6 sind bereits verfügbar.

Disziplinübergreifende PLM-Prozesse

Unternehmen können somit ihren PLM-Prozess disziplinübergreifend abbilden, um die Abläufe im Bereich des Teile- und Stücklistenmanagements sowie die nachhaltige Verwaltung der Produktdaten zu gewährleisten. Diese integrierte Arbeitsweise mit Systemen, die unternehmensweit für das Produktdatenmanagement eingesetzt werden, steigert Datendurchgängigkeit und Prozesssicherheit. Das gilt nicht nur für den Produktentstehungsprozess, sondern für den gesamten Produktlebenszyklus einer Maschine oder Anlage. Die frühzeitige Zusammenarbeit aller am Produktentstehungsprozess beteiligen Systeme bzw. Objekte unterstützt die mechatronische Produktdefinition und das Digitale Produktmodell.

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