Infrarotkamera

Infrarotkamera für autonomen Betrieb mit automatischer Spotsuche

| Redakteur: Jan Vollmuth

Hinter der Optris Xi Spot Finder Infrarotkamera verbirgt sich ein Pyrometer mit automatischer Spotsuche für OEM-Anwendungen.
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Hinter der Optris Xi Spot Finder Infrarotkamera verbirgt sich ein Pyrometer mit automatischer Spotsuche für OEM-Anwendungen. (Bild: Optris)

Die beiden Temperaturmessgeräte Optris Xi 80 und die Optris Xi 400 kombinieren laut Hersteller die Vorteile von Infrarotkameras und Infrarot-Thermometern: Die Modelle der Xi-Serie arbeiten neben der üblichen Nutzung mit PC und Software auch teilautonom als selbst-zielsuchendes Pyrometer mit Analog- bzw. Digitalausgang.

Die Xi-Serie ist eine Fusion aus robustem, kompaktem Pyrometer und moderner IR-Kamera. Durch die integrierte Spot-finder-Funktion wird die Temperatur sich bewegender Objekte seriös gemessen, ohne dass der Sensor neu justiert werden muss, erklärt Optris. Das könne die Kamera auch autonom erldigen, d.h. ohne angeschlossenen PC. Dem Anwender stehen neben einem direkten 0 oder 4 bis 20 mA-Analogausgang auch Digitalschnittstellen wie Ethernet oder RS485 zur Verfügung. Über ein externes Prozess-Interface können bis zu 9 frei definierbare Messfelder als Analogausgänge weiterverarbeitet werden, was es nach Meinung von Optris für den Einsatz im OEM-Bereich empfiehlt.

Schärfe einstellen aus der Ferne

Beide Xi-Modelle sind mit einem Motorfokus ausgestattet, der eine Scharfstellung aus der Ferne über die kostenfreie Software PIX Connect ermöglicht. Die Sensoren haben Auflösungen bis 382 x 288 Pixel, eine Bildfrequenz bis 80 Hz und ein Messfleck-Distanz-Verhältnis von bis zu 390:1. Die Xi-Geräte sind für Temperaturmessungen im Bereich von -20 bis 900 °C kalibriert. Das Produktpaket umfasst auch Montagemutter, Montagewinkel, Software und Anschlusskabel. (jv)

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