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Industrie 4.0 Industrie 4.0 für Neu- und Bestandsmaschinen

Redakteur: Jan Vollmuth

Bestehende Maschinen und Anlagen kosteneffizient vernetzen und durch neu gewonnene Informationen die eigenen Produktionsprozesse oder die Produktqualität verbessern: Mit dem IoT Gateway von Rexroth ist die Anbindung an Industrie 4.0 Umgebungen möglich, ohne in die Automatisierungslogik einzugreifen.

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(Bild: Bosch Rexroth)

Es sammelt Sensor- und Prozessdaten und überträgt sie an übergeordnete IT-basierte Lösungen wie beispielsweise MES, Cloud-Anwendungen, Systeme zur lokalen Überwachung von Maschinenzuständen oder der Analyse von Prozessdaten. Das modulare Softwarekonzept basiert auf Linux, Java Apps und offenen Schnittstellen. Die Konfigurierung und Handhabung erfolgen webbasiert, programmierfrei und logisch in drei einfachen Schritten.

Anschluss an Condition-Monitoring-Lösungen

Durch gezielte Prozessüberwachung in Echtzeit lassen sich Ausfälle und Ausschuss vermeiden, Anlagenteile energieeffizient automatisch abschalten oder die Wartung vorausschauend planen. Das Rexroth IoT Gateway bietet produzierenden Unternehmen jeder Größe eine Möglichkeit sowohl neue als auch bereits bestehende Anlagen einfach und kosteneffizient beispielsweise an lokale Condition Monitoring Lösungen oder MES-Systeme anzuschließen.

Die Hardware des IoT Gateway erfüllt mit Schutzklasse IP20 für die Schaltschrankmontage auch die industriellen Anforderungen für ein i4.0-Upgrade. Die darauf laufende Software basiert auf dem Betriebssystem Linux. Mit der integrierten Java Virtual Machine erfolgt das effiziente Deployment der Java-basierten Applikationen und korrespondierender Cloud-Dienste über ein OSGi-Framework. Zur schnellen Inbetriebnahme werden mit dem IoT Gateway unterschiedliche Java-Apps für typische Anwendungsszenarien bereitgestellt. Über das webbasierte Dashboard erhält der Anwender einen detaillierten Überblick über die gesammelten Daten der Devices App in Echtzeit. Sensor- und Prozesswerte können anschließend in der Processing App vorverarbeitet und an verschiedenste IoT-Dienste, wie beispielsweise von Bosch Software Innovations oder Oracle, zur Datensammlung und -analyse weitergeleitet werden.

Plug-and-Run in drei Schritten

Die Konfiguration und Handhabung des IoT Gateway erfolgt schnell, komfortabel und völlig programmierfrei über das integrierte Web-Interface. Im ersten Schritt werden in der Devices App die Sensoren ausgewählt und konfiguriert, im zweiten Schritt werden die Daten in der Processing App vorverarbeitet und im dritten an überlagerte Systeme gesendet. Das unterstützte Sensorspektrum reicht von digitalen und analogen Schnittstellen auf Basis des skalierten E/A-Portfolios IndraControl S20 über Bluetooth Low Energy bis hin zu USB und RFID.

Das IoT Gateway ist sowohl als Stand-alone-Lösung verfügbar, als auch im Rahmen eines Starter Kits. Dieses Starter Kit beinhaltet zusätzlich zum IoT Gateway den Production Performance Manager von Bosch Software Innovations. Die Software führt die gesammelten Informationen in einer Visualisierung zusammen und leitet spezifizierte Ereignisse an definierte Personen weiter. So können sie als Basis für eine effiziente und umfassende Produktionssteuerung dienen. (jv)

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