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Wegsensoren

Induktive Miniaturwegsensoren bis 20 mm Messweg

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die induktiven Wegsensoren der Baureihe SM34 von A.B. Jödden haben einen Durchmesser von nur 10 mm und erfassen bis 20 mm. Die kontaktlose Messung ist ein großer Vorteil der induktiven Wegaufnehmer und ermöglicht somit Einsätze etwa in Maschinen zur Materialprüfung und auf Vibrationsprüftischen.

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(Bild: A.B. Jödden)

Die typische Ausführung eines induktiven Wegaufnehmers besteht aus einem hohlen Spulenkörper mit streng symmetrisch gewickelten Spulen, einer magnetischen Abschirmung mit hoher Permeabilität und einem runden, rostfreien Stahlgehäuse. Die Räume zwischen Spule und Gehäuse werden komplett mit aushärtendem Kunststoff vergossen.

Kleinste Wegänderungen messbar

Durch den Spulenkörper bewegt sich der Stößel aus einer Nickel-Eisenlegierung und verändert die Induktivität der beiden Spulenhälften gegensinnig. Die Bohrung des Spulenkörpers und der Durchmesser des Stößels sind so gewählt, dass eine berührungslose, verschleißfreie Bewegung erfolgen kann. Aufgrund der unendlichen Auflösung können kleinste Wegänderungen des Stößels gemessen werden, nur begrenzt durch das Rauschen der integrierten Elektronik.

Die nahezu unbegrenzte Lebensdauer und eine hohe Zuverlässigkeit ermöglichen den Einsatz bei sensiblen Anwendungen wie Satellitentechnik, Flugzeugen oder der Industrieautomation.

Einsatz auch in mobilen Maschinen möglich

Die induktiven Wegsensoren der Baureihe SM34 haben einen Durchmesser von nur 10 mm und erfassen Wege von 5 mm, 10 mm, 15 mm oder 20 mm. Die integrierte Elektronik wertet die Induktivitätsänderung aus, die durch die axiale Verschiebung eines NiFe-Metallkernes hervorgerufen wird. Betriebsspannungen von 5 VDC, 12 VDC oder 24 VDC und der geringe Betriebsstrom ermöglichen den Einsatz auch in mobilen Systemen.

Das wegproportionale, analoge Ausgangssignal von 0 bis 10 VDC, 0 bis 5 VDC oder 0 bis 4 VDC kann von vielen Auswerteeinheiten direkt verarbeitet werden. Die Ausführung mit Stromausgang 4 bis 20 mA ist in 2-Leitertechnik verfügbar.

Die Miniatursensoren in Schutzart IP67 können bei extremen Umweltbedingungen wie Ölnebel, Schlamm, Regen und Staub eingesetzt werden und widerstehen Schockbelastungen bis 250 g SRS sowie Vibrationsbelastungen bis 20 g rms. (jv)

Sensor + Test 2016: Halle 5, Stand 342

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