Kundenforum

Im Fokus: Geschäftsmodelle im Zeitalter des Internets der Dinge

| Redakteur: Monika Zwettler

Zahlreiche Kunden hatten sich zum Forum von Dassault Systèmes im Mannheimer Rosengarten eingefunden.
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Zahlreiche Kunden hatten sich zum Forum von Dassault Systèmes im Mannheimer Rosengarten eingefunden. (Bild: Dassault Systèmes)

Unter dem Motto „Internet of Things – Impulsgeber für die Fertigungsindustrie?“ hatte Dassault Systèmes, der französische Lösungsanbieter für 3D-Design, 3D-Digital-Mock-up und Product Lifecycle Management (PLM), zum 3DExperience Forum nach Mannheim eingeladen.

Experten sind sich einig, dass das „Internet der Dinge“ (IoT) die Wirtschaft und Arbeitswelt revolutionieren wird. Dassault Systèmes arbeitet seit Jahrzehnten daran, die Informationslücke zwischen der realen und virtuellen Welt zu minimieren und treibt die Entwicklungen für Industrie 4.0 voran.

Neue Service-Geschäftsmodelle

Dr. Rainer Kallenbach, CEO der Bosch-Tochter Bosch Software Innovations mit Sitz in Immenstaad am Bodensee, legte den Teilnehmern des Forums im Mannheimer Rosengarten zunächst seine Vision vom Internet der Dinge dar: „75 % der Weltbevölkerung ist bereits im Internet vernetzt, jetzt folgen auch Dinge“. Seiner Ansicht nach ist das Kernelement des IoT das Entstehen neuer Geschäftsmodelle aus IT-basiertem Service. Daraus entstehen neue B2C-Geschäfte, denn der Endkunde wird zunehmend auf sein Produkt Einfluss nehmen können.

„Niemand kann das Internet der Dinge alleine stemmen“

Durch die Verknüpfung von intelligenten Dingen, Unternehmen und Menschen entwickeln sich in zentralen Zukunftsfeldern neue Dienste und Geschäftsmodelle. Aber Dr. Kallenbach ist sicher, „dass niemand das Internet der Dinge alleine stemmen kann". Bosch Software Innovations bietet mit der modular aufgebauten Suite und ihren flexiblen Komponenten sowohl für Projekte im Internet der Dinge als auch für Enterprise-Anwendungen, die mit Business Process Management (BPM) und Business Rules Management (BRM) umgesetzt werden, eine Basis.

Produkte alleine genügen nicht mehr

Für Laurent Blanchard, Executive Vice President EMEAR Market and Worldwide Alliances bei Dassault Systèmes, ist der Weg klar: Dazu müsse User Experience mit dem Internet der Dinge verbunden werden – wie es die 3D-Experience-Plattform möglich macht. Denn Produkte allein seien nicht mehr genug, wie er am Beispiel der Apple Watch klarmachte: Sie dient als Terminassistent, als Navigation, sie meldet Posteingang – und ist dazu natürlich vollständig vernetzt. Ein weiteres Beispiel für die Vernetzung im Alltag sei der Taxi-Service Uber.

„Insellösungen sind Vergangenheit“

„Insellösungen sind Vergangenheit, verschiedene Prozesse müssen auf einer Plattform zusammengeführt werden,“ sagte Blanchard – wie mit der 3D-Experience-Plattform, die Produkte schon vor der Fertigung erlebbar macht.

Die Strategie von Dassault Systèmes baut dabei auf den drei Säulen Social, Industry und Experiences auf:

  • Social meint, dass benutzerfreundliche Lösungen, z.B. aus der Cloud oder per App, für alle Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
  • Im Bereich Industry hat das Unternehmen 1500 verschiedene Produkte auf 40 brachenspezifische Lösungen für 12 Industrien reduziert und vereinfacht.
  • Experiences setzt sich laut Blanchard aus Software, Service und Inhalt zusammen und wird unter anderem durch die Akquisition von RTT, jetzt 3DXcite ermöglicht.

Rahmenprogramm und Ausstellung

Weitere Themen auf dem Kundenforum waren zum Beispiel Systems Engineering, Visual Reality oder virtuelle Produktentwicklung Begleitend zum Vortragsprogramm hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich in der Ausstellung Kundenexponate anzusehen, die mit Dassault Systèmes-Lösungen entstanden sind, und mit Partnern von Dassault Systèmes ins Gespräch zu kommen. (mz)

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