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Robotik Igus Humanoid schon jetzt bereit für die WM

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Dass sich die Anwendungsmöglichkeiten von Robotern nicht nur auf industrielle Zwecke beschränken, zeigt ein gemeinsames Projekt der Universität Bonn und der Kölner Igus GmbH. In Zusammenarbeit wurde ein humanoider Roboter entworfen und über die letzten zwei Jahre stetig weiterentwickelt. Die aktuelle Version hat nun einige neue Tricks auf Lager.

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Im Rahmen seiner permanenten Weiterentwicklung hat der Humanoid-Roboter bereits die Robo-Cup-Fußballmeisterschaft im Jahre 2012 sowie den Robo-Cup-Design-Award im Juli 2015 gewonnen.
Im Rahmen seiner permanenten Weiterentwicklung hat der Humanoid-Roboter bereits die Robo-Cup-Fußballmeisterschaft im Jahre 2012 sowie den Robo-Cup-Design-Award im Juli 2015 gewonnen.
(Bild: Igus)

Seit über zwei Jahren kooperieren eine Forschungsgruppe der Bonner Universität und der die Igus GmbH bei der Entwicklung eines humanoiden Roboters. Im Rahmen seiner permanenten Weiterentwicklung hat der Roboter bereits die Robo-Cup-Fußballmeisterschaft im Jahre 2012 sowie den Robo-Cup-Design-Award im Juli 2015 gewonnen.

Nun hat der Roboter einen weiteren Schritt in seiner Evolution getan und verfügt jetzt über neue Möglichkeiten hinsichtlich eigenständiger und flüssiger Bewegungen. So kann er einen Fußball optisch erfassen, sich auf ihn zu bewegen und den Ball ins Tor schießen. Bei Igus konstruierte Körperelemente aus Kunststoff stützen und schützen den Roboter im Zweikampf. Kommt es dabei zum Sturz, ist der Roboter in der neuesten Version im Stande, sowohl aus der Bauch- und Rückenlage als auch von der Seite autonom wieder aufzustehen. Damit soll der Humanoid bereits heute über beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme an der Robo-Cup-Fußballweltmeisterschaft 2016 verfügen.

Webinar: Wie richtiges Leitungsdesign Stillstandszeiten reduziert

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Energie und Daten im Inneren des Roboters sicher führen

Der Robolink-Robotergelenkbaukasten soll Anwendern die Möglichkeit bieten, kostengünstige Robotiksysteme mit Hilfe von schmier- und wartungsfreien Igus-Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen zu realisieren.
Der Robolink-Robotergelenkbaukasten soll Anwendern die Möglichkeit bieten, kostengünstige Robotiksysteme mit Hilfe von schmier- und wartungsfreien Igus-Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen zu realisieren.
(Bild: Igus)

Das Design und die Technologie der Außenform wie auch der tragenden Teile wurden von Igus beigesteuert und im Laser-Sinter-Verfahren hergestellt. Im nächsten Entwicklungsschritt sollen mit Hilfe von Chainflex-Leitungen Energie und Daten im Inneren des Roboters sicher geführt werden. Das Projekt verdeutlicht neue Anwendungsmöglichkeiten für Roboter. So ist der Einsatz eines ähnlichen Humanoiden im Bereich der Haushaltshilfe zukünftig denkbar.

Igus ist bereits seit Jahren im Bereich der Robotik und Low-Cost-Automation aktiv. Beispielsweise ermöglicht Robolink D mithilfe eines direkt angetriebenen Gelenkarms aus Kunststoff und Aluminium die Realisierung individueller und kostengünstiger Robotikkonzepte. Kunden sollen dabei von niedrigen Kosten sowie den Vorteilen der Motion Plastics profitieren: niedrige Reib- und Verschleißwerte, geringes Gewicht sowie Schmier- und Wartungsfreiheit. (sh)

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