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Füllstandsmessung Hydrostatische Füllstandsmessung von Labom

| Redakteur: Lea Ziegler

Der deutsche Messgerätehersteller Labom stellt auf der Achema 2015 (Halle 11.1, Stand F46) sein neues Füllstandsmessgerät Pascal Ci4 vor.

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Pascal Ci4 in Füllstandsausführung misst Füllhöhe, -volumen und -gewicht.
Pascal Ci4 in Füllstandsausführung misst Füllhöhe, -volumen und -gewicht.
(Bild: Labom)

Die Bediensoftware des Druckmessgerätes Pascal Ci4 wurde erstmals für hydrostatische Füllstandsmessungen weiterentwickelt. Mit dem dem Labom-Messgerät kann an offenen als auch an drucküberlagerten Tanks gemessen werden. Der Messwert lässt sich als Füllhöhe, -volumen oder -gewicht anzeigen. Zudem unterstützt das Pascal Ci4 das Auslitern eines Tanks mit einem geführten Menü. Mit wenigen Schritten lässt sich dabei die Tankform abbilden, sodass aufwendiges Berechnen von Höhe und Literzahl in komplizierten Tabellen entfällt. Auf Wunsch errechnet das Gerät aus einer ermittelten Füllhöhe die Dichte des Tankinhalts.

Der Pascal Ci4 für Füllstand verfügt wie die anderen Geräte der Ci4-Familie über eine zertifizierte SIL2-gerechte Geräte- und Softwarearchitektur sowie ATEX- und IECEX-Zulassungen. Er liefert ein Ausgangssignal von 4 mA bis 20 mA mit einer Genauigkeit von 0,1 %. Sein robustes Edelstahlgehäuse erreicht je nach Ausführung eine Schutzart von IP65/IP67 oder IP69K.

Baukastensystem mit intuitivem Zugang

Ziel der Neuentwicklung war es, den gleichen Bedienkomfort und intuitiven Zugang zu erreichen wie für die Druckmessung mit den anderen Messumformern der Reihe Pascal Ci4. Durch das Labom-Baukastensystem lässt sich auch der neue Pascal Ci4 in Druckausführung mit allen Druckmittlern des Herstellers kombinieren. So stehen für messstoffberührte Flächen alle Sondermaterialien wie Hastelloy oder Tantal sowie eine vakuumfeste PTFE-Beschichtung zur Verfügung. Die Differenzdruckausführungen für drucküberlagerte Tanks können mit Kapillaranschluss oder plusseitig angebautem Druckmittler geliefert werden.

Ein hochauflösendes Grafikdisplay mit Hintergrundbeleuchtung und eine intuitive Vier-Tasten-Bedienerführung erlauben eine schnelle und bequeme Parametrierung. Bei der Inbetriebnahme werden alle wichtigen Größen nacheinander abgefragt. Auch beim Einlernen der Tankform muss nur schrittweise das momentan eingefüllte Volumen bzw. Gewicht eingegeben werden. Alle anderen Messgeräteparameter werden nach dem Füllen automatisch berechnet. Über die Simulationsfunktion lassen sich die Messgrößen Höhe, Volumen, Gewicht und Strom manuell simulieren und damit der nachfolgende Zweig der Messkette überprüft werden. Der Abgleich von Nullpunkt und Spanne ist aber, z.B. bei der regelmäßigen Überprüfung in der Werkstatt, in Druckeinheiten möglich. (lz)

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