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Hydraulikmotor Hydraulik sorgt für sichere Kommunikation bei Jupiter-Mission

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die NASA-Sonde Juno hat erfolgreich die Umlaufbahn des Jupiters erreicht und erste Bilder zur Erde geschickt. Um die Bilder auf der Erde zu empfangen, stehen dort drei riesige Parabolantennen, die mit Hochleistungs-Hydraulikmotoren von Bosch Rexroth ausgestattet sind.

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Um mit der rund eine Lichtstunde entfernten Sonde kommunizieren zu können, sind drei 70-Meter-Parabolantennen über der Erde verteilt. Die Hochleistungs-Hydraulikmotoren der Antennen stammen von Bosch Rexroth.
Um mit der rund eine Lichtstunde entfernten Sonde kommunizieren zu können, sind drei 70-Meter-Parabolantennen über der Erde verteilt. Die Hochleistungs-Hydraulikmotoren der Antennen stammen von Bosch Rexroth.
(Bild: NASA/JPL-Caltech)

Es ist soweit: Juno, die ehrgeizige Jupiter-Mission der NASA, ist am 4. Juli 2016 in die Umlaufbahn des Jupiter eingetreten. Mithilfe eines sogenannten Swing-by-Manövers, bei dem die Sonde zwei Jahre nach ihrem Start nahe an der Erde vorbeiflog, um deren Schwerkraft zu nutzen, beschleunigte die Sonde mit ca. 265.000.km/h zum schnellsten vom Menschen geschaffenen Objekt. Juno hat sich bis auf ca. 4500 km an die Wolkendecke Jupiters angenähert und beginnt hier die erste von 37 Umkreisungen, die im Laufe der nächsten 20 Monate stattfinden sollen. Dabei soll sie einige der bestgehüteten Geheimnisse Jupiters erkunden, darunter die Beschaffenheit des Kerns, was seine extremen Magnetfelder antreibt und wie sich dieser Gasriese bei der Entstehung unseres Sonnensystems entwickelt hat.

Nach fünf Jahren hat Juno ihr Ziel erreicht: In der Umlaufbahn des Jupiters wird sie für 20 Monate den fernen Gasriesen untersuchen und die Ergebnisse an die Erde senden.
Nach fünf Jahren hat Juno ihr Ziel erreicht: In der Umlaufbahn des Jupiters wird sie für 20 Monate den fernen Gasriesen untersuchen und die Ergebnisse an die Erde senden.
(Bild: Bosch Rexroth)

Die Bodenstation des Deep Space Network (DSN) der NASA kümmert sich bei der Mission um eine ununterbrochene Kommunikation mit der Raumsonde. Dafür befinden sich drei 70-Meter-Parabolantennen über die Erde verteilt an strategischen Orten. Sie empfangen Daten und Bilder und senden Steuerbefehle an Juno. Die Antennen sind mit Hochleistungs-Hydraulikmotoren von Bosch Rexroth ausgestattet. Durch Feinpositionierung dieser Antennen können die hohen Datenübertragungsraten erreicht werden, die für die Unterstützung Junos erforderlich sind, während die Sonde Jupiter in über 1 Milliarde km (ca. 1 Lichtstunde) Entfernung umkreist. (kj)

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