Netzteil

Hot-swap-fähige Netzteile

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

TDK-Lambda erweitert seine hot-swap-fähige 1HE-Frontend-Netzteil-Serie HFE um neue Modelle.
TDK-Lambda erweitert seine hot-swap-fähige 1HE-Frontend-Netzteil-Serie HFE um neue Modelle. (Bild: TDK-Lambda)

TDK-Lambda hat seine hot-swap-fähige 1HE-Frontend-Netzteil-Serie HFE um neue Modelle mit 2,5 KW Ausgangsleistung bei 12, 24 oder 48 V Ausgangsspannung am Einzelausgang erweitert.

Das Netzteil-Modell hat eine Leistungsdichte von 1,77 W/cm³ und eignet sich gleichermaßen für zentrale wie verteilte Hochleistungsarchitekturen (DPA – Distributed Power Architecture). Alle HFE-Modelle sind parallelschalt- und N+1-redundanzfähig mit ORing-MOSFET-Entkopplung und aktiver Lastaufteilung; dadurch eignen sich die Netzteile auch für Hot-Swap- und Redundanzanforderungen, etwa bei Anwendungen in Servertechnik, Daten- und Telekommunikation, Datenspeicherung, Rundfunk-, Militär- (COTS), Medizinwesen oder Prozesssteuerung und -automation.

Passen sich an spezielle Spannungsanforderungen an

Mit ihrem Universaleingang (85-265 V AC) sind die HFE-Netzteile weltweit einsetzbar. Ihr hoher Wirkungsgrad (bis zu 93% beim HFE2500) minimiert Verlustwärme und Stromverbrauch. Die Ausgangsspannung lässt sich um bis zu ±20% des Nennwertes verändern, so dass die Geräte sich auch an spezielle Spannungsanforderungen anpassen lassen. Der Spannungswert kann per Widerstand, externer Steuerspannung oder über die optionale PMBus-kompatible I²C-Schnittstelle eingestellt werden. Auch die Strombegrenzung lässt sich per externer Steuerspannung oder über die optionale I²C-Schnittstelle einstellen.

Mit Abmessungen von 325 x 107 x 41 mm können bis zu vier HFE2500 in einen entsprechenden 1-HE-Rackträger montiert werden und somit bis zu 10 kW Leistung aus nur 1 HE Bauhöhe liefern. Bis zu 8 HFE2500 können parallel betrieben werden und einen hot-swap-fähigen N+1-redundanten Verbund mit aktiver Eindraht-Lastaufteilung bilden. Ein spezielles Schlüsselsystem verhindert, dass versehentlich ein Gerät mit falscher Spannung eingesetzt wird. Jedes Netzteil verfügt über einen temperaturgesteuerten Lüfter; die zulässige Umgebungstemperatur liegt zwischen -10°C und +70°C. Natürlich kann jedes HFE2500 auch einzeln betrieben werden.

Sicherheitszulassung gemäß EN/UL 60950-1

Die Geräte sind standardmäßig mit Überspannungs-, Überlast- und Übertemperaturschutz ausgestattet. Für die Systemüberwachung und -steuerung stehen die Signalausgänge DC OK, AC-Fail, Übertemperatur und „PS exists“ (Netzteil gesteckt) sowie Eingänge für Fern-Ein/Aus und Remote Sense (Ausgleich eines Spannungsabfalls über den Ausgangsleitungen) zur Verfügung. Eine Überwachung ist auch über die optionale PMBus-kompatible I²C-Schnittstelle möglich; hier umfasst sie auch einen Alarm bei Lüfterausfall.

Die Störaussendung der HFE2500-Netzteile entspricht EN55022 und FCC Part 15, Klasse A (abgestrahlt) bzw. Klasse B (leitungsgebunden); die Störimmunität entspricht IEC61000-4-2, -3, -4, -5, -6, -8 und -11. Die Geräte haben die Sicherheitszulassung gemäß EN/UL 60950-1, Ausgabe 2, und tragen das CE-Zeichen. (jup)

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