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Steuerungslösung

Hohe Leistung in kompakter Bauweise

Mit den neuen PAC Controllern CompactLogix L1, L2 und L3 von Rockwell Automation lassen sich Maschinen flexibel und effizient in bestehende Strukturen integrieren.

| Autor/ Redakteur: Uli Sander / Jan Vollmuth

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Mit Integrated Motion über echtzeitfähiges EtherNet/IP (CIP Motion) können die neuen CompactLogix-Steuerungen bis zu 16 Servo-Achsen steuern. (Bild: Rockwell Automation)
Mit Integrated Motion über echtzeitfähiges EtherNet/IP (CIP Motion) können die neuen CompactLogix-Steuerungen bis zu 16 Servo-Achsen steuern. (Bild: Rockwell Automation)

Wettbewerbsfähige Maschinen und Anlagen setzen heute energie- und kosteneffiziente Lösungen von Seiten der Maschinenbauer voraus. Dies gilt nicht allein vor dem Hintergrund stetig steigender Energiekosten, sondern auch in Bezug auf Ersatzteilvorhaltung und Wartung, Platzeinsparung und Bedienbarkeit: Je passgenauer die Steuerungsarchitektur auf die Bedürfnisse der Endkunden ausgerichtet ist, desto besser können die Anforderungen im globalen Wettbewerb erfüllt werden.

Diesem Gedanken stehen jedoch zwei weitere Ansätze gegenüber. Einige Fertigungsunternehmen und Maschinenbauer favorisieren immer noch das Einheitsgrößen-Konzept, das Anwender jedoch auf ein Steuerungssystem festlegt, das für den tatsächlichen Performance-Bedarf der jeweiligen Maschine eigentlich zu klein oder zu groß dimensioniert ist. Andere wiederum setzen auf mehrere Steuerungsplattformen mit jeweils einer eigenen Designumgebung, eigener Benutzeroberfläche und spezifischem Support-Konzept, um den Anforderungen ihrer Applikation gerecht zu werden.

Im Gegensatz dazu kann ein skalierbares, richtig dimensioniertes Steuerungssystem nicht nur zur Lösung dieses Problems seinen Beitrag leisten, sondern darüber hinaus eine Reihe weiterer entscheidender betrieblicher Fragen beantworten.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden hat Rockwell Automation seine Logix-Steuerungsfamilie mit den neuen PAC Controllern CompactLogix 5370 L1, L2 und L3 erweitert und bietet damit als Teil der Integrated Architecture eine größere Flexibilität für spezifische Anwendungsanforderungen. Das Spektrum reicht von kleinen Steuerungen mit zahlreichen, integrierten Funktionen für Stand-Alone-Anwendungen bis hin zu komplexen, vernetzten Steuerungen mit bis zu 3 MByte Applikationsspeicher. Insgesamt stehen 10 Varianten mit unterschiedlichen Funktionsmerkmalen zur Verfügung.

Einsatz als dezentrale Lösung in einem vernetzten System

Durch die hohe Performanz in kompakter Bauweise wird die CompactLogix außerdem zur idealen Steuerungslösung für eine Vielzahl von Maschinenanwendungen, wo bis heute so genannte High-End-Prozessoren zum Einsatz kommen mussten. Sie kann z. B. als dezentrale Lösung in einem vernetzten System eingesetzt werden. Die kompakten Geräte werden entweder auf eine Hutschiene gesetzt oder direkt auf die Schaltschrankwand montiert.

Ausgestattet sind sie mit einer neuen, schnelleren CPU, die auch in den ControlLogix-Steuerungen 1756 L7 zum Einsatz kommt, sowie einem erweiterten SDRAM-Speicher, der schnellere und stabilere Lese- und Schreibvorgänge ermöglicht.

Bereits die kleinste Variante L1 verfügt über 16 digitale Ein-/Ausgänge „On Board“ und ist mit Modulen der Serie POINT I/O erweiterbar. Beim L2 erhält der Anwender je nach Variante zusätzlich 4 Analog-Eingänge, 2 Analog-Ausgänge und High-Speed Counter als integrierte E/As. Für das L2- und das L3-System gibt es die Module der Serie 1769 I/O (COMPACT I/O) als Ergänzung.

Bis zu 16 Servoc-Achsen können gesteuert werden

Mit Integrated Motion über echtzeitfähiges EtherNet/IP (CIP Motion) können die neuen CompactLogix-Steuerungen bis zu 16 Servo-Achsen steuern. Gemeinsam mit dem neuen Servoregler Kinetix 350 bietet der PAC damit hochpräzise Bewegungssteuerung über ein einziges Ethernet/IP-Netzwerk. Dabei stehen dem Anwender sämtliche integrierten Motion-Befehle (inklusive Kinematics-Funktionen) der Programmierumgebung Logix5000 zur Verfügung. Diese ist gerade in Version 20 veröffentlicht worden.

Alle Steuerungen verfügen über einen integrierten Dual EtherNet/IP-Port mit 10/100 MBit/s, über den auch die Servoantriebe angeschlossen werden. Sie unterstützen die DLR-Technologie (Device Level Ring), was den Anschluss an das Ethernet-Netzwerk in einer Ringtopologie ermöglicht.

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