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Internet der Dinge

Hochschulen nehmen IoT-Akademie-Programm in Stundenplan auf

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die RWTH Aachen, die Ruhr-Universität Bochum sowie die TUs in Berlin, Darmstadt und Kaiserslautern haben ihre Teilnahme am neuen IoT-Programm von PTC zugesagt. Zudem nehmen sie Thing Worx in ihren Studienplan auf.

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In den USA haben 10 der 15 führenden Ausbildungsstätten für Ingenieure ThingWorx in ihr Lehrprogramm übernommen, 5 deutsche Teilnehmer stehen ebenfalls schon fest.
In den USA haben 10 der 15 führenden Ausbildungsstätten für Ingenieure ThingWorx in ihr Lehrprogramm übernommen, 5 deutsche Teilnehmer stehen ebenfalls schon fest.
( Bild: PTC )

Das PTC IoT-Akademie-Programm bietet eine von PTC gehostete Umgebung der Internet of Things-Plattform PTC Thing Worx, mit der die Studenten und Ausbilder eigene IoT-Applikationen entwickeln können. Die Lehrinhalte sowie das Thing Worx Training werden im Rahmen einer stufenweisen Ausbildung durch die PTC University vermittelt. Speziell dafür entwickelte Curricula sorgen darüber hinaus für eine schnelle Ausbildung, während eine Community im Web zusätzlichen Wissensaustausch ermöglicht und Support bietet. Das PTC IoT-Akademie-Programm ermöglicht den Studenten einen Zugang zum Internet der Dinge sowie den Einsatz einer Internet of Things-Plattform, die ihnen in den gängigen Ausbildungen nicht zur Verfügung steht. Damit werden sie besser auf den Personalbedarf von Arbeitgebern vorbereitet, die zunehmend auf intelligente, vernetzte Produkte und Systeme setzen. An der Evaluationsphase in Zentral- und Osteuropa sind insgesamt 43 Hochschulen beteiligt, davon ganze 33 aus Deutschland.

Fertigung wird wettbewerbsfähiger

"Die Entwicklungen in der Fertigung auf Basis von IoT-Plattformen und -Geräten haben das Potenzial, die Herstellung und Wartung von Produkten weltweit zu revolutionieren”, sagt Dr. Nathan Hartman, Leiter des Product Lifecycle Management Center of Excellence an der Universität von Purdue. “Verknüpfte Geräte, getrieben von modellbasierten Produktdarstellungen, können in einigen Branchen zu einer proaktiven Optimierung der Lieferketten führen. Indem wir die Grundlagen und Technologien der IoT-Werkzeuge vermitteln, versetzen wir das zukünftige Fachpersonal in die Lage, die Fertigung wettbewerbsfähiger zu machen.”

“Das IoT ist einer der revolutionärsten und spannendsten Technologie-Trends dieser Zeit”, sagt John Stuart, Senior Vice President Global Education bei PTC. “Unternehmen und Ausbilder versuchen gleichermaßen zu verstehen, wie man das IoT vermitteln und nutzen kann. Wir arbeiten daher eng mit unseren Kunden, Marktpartnern und Trainern zusammen, um sicherzustellen, dass die Studenten bestmöglich auf die Anforderungen der heutigen IoT-Welt vorbereitet werden.”

95 % nutzen Internet der Dinge innerhalb des Unternehmens

Laut einer kürzlich von der Weltbank veröffentlichten Studie sollen innerhalb der nächsten 10 Jahre weltweit rund zwei Millionen Arbeitsplätze im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie nicht besetzt werden können. Darüber hinaus sagen mehr als 95 Prozent der Unternehmen, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre das Internet der Dinge in irgendeiner Form verwenden werden. Daher ist es erforderlich, dass die Ausbildungsinstitute ihre Studenten auf derartige Aufgaben in den Unternehmen vorbereiten. (jup)

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