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Maschinensicherheit Hinter Lichtgittern

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Rolladenhersteller Elero sichert eine automatisierte Produktionsanlage für Motorbaugruppen mit EZ-Screen-Lichtgittern von Turcks Optik-Partner Banner Engineering ab.

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Sicher bis in die Ecken: Die Schutzfeldhöhe entspricht der Gehäuselänge, Blindzonen gibt es nicht
Sicher bis in die Ecken: Die Schutzfeldhöhe entspricht der Gehäuselänge, Blindzonen gibt es nicht
(Bild: Turck )

Lichtvorhänge gibt es viele. In einem Automatisierungsprojekt für den Rolladenmotorenhersteller Elero beweist Turck mit den EZ-Screen-Modellen von Banner Engineering, dass die Unterschiede durchaus gravierend sein können: keine Blindzonen, einfacher, paralleler Anschluss von Sender und Empfänger sowie die Möglichkeit zur Kaskadierung gaben den Ausschlag.

Ein Pick-to-Light-System zur Sicherung der Produktionsqualität rundet das Automatisierungsprojekt ab. Elero hat jetzt die erste Montagestrecke für Rollladenmotorbaugruppen automatisiert, auf der vier Bauteile an drei Stationen eingebaut werden. An der ersten Station wird ein Kugellager, an einer zweiten ein Sperr- und ein Federelement und an der dritten ein Magnet eingepresst. Früher bedienten die Mitarbeiter die Pressen von Hand. Heute führt ein Förderband die Motoren von Station zu Station. Linearachsen pressen die Bauteile an den drei Stationen ein. Handarbeit ist nur noch beim Einlegen der Teile erforderlich. Diesen Arbeitsschritt auch zu automatisieren, lohnte sich bei den gegebenen Stückzahlen noch nicht, wie Berechnungen des Motorenherstellers ergaben.

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Ziele der Automatisierung sind eine gesicherte, gleichbleibend hohe Produktqualität und eine Verringerung von Fehlern im Prozess. Außerdem entlastet der Verzicht auf das manuelle Pressen die Arbeitskräfte in der Motorenfertigung. Die Motorbaugruppe fährt auf einem Materialträger zur ersten Station. Eine K50-Leuchte mit eingebautem Lichttaster zeigt dem Arbeiter das Fach mit dem einzulegenden Kugellager an. Obwohl an dieser Stelle nur ein Typ von Lager eingebaut werden kann, schätzt Elero den Vorteil der gesicherten Entnahme des Lagers.

Mit dem Lichttaster registriert die K50-Leuchte, ob ein Teil entnommen wurde und knüpft den folgenden Pressvorgang an diese Bedingung. Der Materialträger fährt nach dem Einlegen des Kugellagers weiter zur ersten Pressstation. Sobald der Pressvorgang beginnt und die Linearachse hinabfährt, löst sich ein Magnet und aktiviert über die Steuerung die Lichtvorhänge. Sie schützen die Werker bei einem Eingriff in die Presse. Gerät dennoch ein Gegenstand oder Körperteil während des Pressvorgangs in den Lichtvorhang, unterbricht die Sicherheits-SPS den Prozess sofort. An der zweiten Station sind zwei K50-Leuchten verbaut, die dem Werker die einzubauenden Teile anzeigen. Hier ist, wie auch an der dritten Station der Montagelinie, ein EZ-Screen-Lichtvorhang verbaut.

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