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Mini-Industrie-Computer Harting präsentiert Rinspeed-Konzeptfahrzeug Etos auf Hannover Messe

Die Harting Technologiegruppe entwickelt mit Hochdruck Lösungen für die Integrated Industry. Dazu zählt auch der Mini-Industrie Computer MICA, der im Rinspeed-Konzeptfahrzeug Etos Emissions- und Zustandsüberwachungen übernimmt. Das Fahrzeug wird auf der Hannover Messe im Mittelpunkt des Harting-Standes stehen. Außerdem zeigt die Technologiegruppe neue Entwicklungen der Bereiche Harting Systems, Harting Automotive und E-Mobility sowie kundenspezifische und Embedded-Lösungen.

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Das Rinspeed-Konzeptfahrzeug Etos dient als Technologieträger für den Mini-Industrie-Computer MICA.
Das Rinspeed-Konzeptfahrzeug Etos dient als Technologieträger für den Mini-Industrie-Computer MICA.
(Bild: Rinspeed/Dingo Photo)

„Wir haben spannende Ideen für die Zukunft“, sagt Philip Harting, Vorstandsvorsitzender und persönlich haftender Gesellschafter der Harting Technologiegruppe. „Wir machen unsere Komponenten Industrie-4.0-tauglich und sind von unseren Ideen so überzeugt, dass wir sie auch im eigenen Unternehmen nutzen, umsetzen und davon profitieren.“

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Einige dieser Neuentwicklungen stellt Harting auf der diesjährigen Hannover Messe vor. Ein echter Eyecatcher wird das Rinspeed-Konzeptfahrzeug Etos sein, das vollständig vernetzt ein Bild der Mobilitätskonzepte von morgen darstellt. Harting hat das Fahrzeug mit dem Mini-Industrie-Computer IIC MICA zur unabhängigen Emissions- und Zustandsüberwachung ausgestattet. Auf der Hannover Messe können Besucher sehen, wie Antriebs- und Motordaten kontinuierlich erfasst und übermittelt werden können. Dr. Jan Regtmeier, Director Product Management bei Harting, bezeichnet das MICA-System als „Lego für Erwachsene“ – ein Baukastensystem, das modulare Hardware- und Software-Bausteine zur Verfügung stellt, um so Anwendungsmöglichkeiten möglichst breit zu streuen. Auf der Hannover Messe präsentiert Harting erstmals ein neues MICA-Modul, das ethernetfähig ist.

Eine Übersicht zu MICA, Kombinationsmöglichkeiten und Anwendungsbeispiele finden Sie hier. Regelmäßiges Surfen wird belohnt, denn der Informationsgehalt auf der Webseite wächst stetig.

„Was machst du mit MICA?“

Mit dem Anwendungs-Wettbewerb „Was machst du mit MICA?“ ruft Harting auf, möglichst innovative und vielfältige Anwendungen mit MICA zu entwickeln. Auf der Hannover Messe 2016 prämiert das Unternehmen die drei besten Anwendungen. Teilnahmebedingungen und weitere Informationen gibt es auf www.harting-mica.com.

DC-Schnellladestecker für E-Mobility-Infrastruktur

Im Bereich Harting Automotive steht die Elektromobilität im Fokus. Hier profitiert das Unternehmen vom langjährigen Know-how im Bereich Industriesteckverbinder und adaptiert dieses auf Steckverbinder (Fahrzeugladestecker) für die Automotive-Branche. Harting zeigt auf der Hannover Messe unterschiedliche Stecker-Typen mit unterschiedlichen Zulassungen; teilweise auch mit weltweiten Zulassungen. Ein Highlight wird der DC-Schnellladestecker Combo Typ 2 gemäß IEC-62196 Teil 3 sein. Der Stecker weist eine Ladeleistung von 200 kW (200 A/1000 V) bei 70 mm² auf. Laut Harting gibt es bisher keinen vergleichbaren Stecker im Serieneinsatz.

Komplettanbieter rund um die Kassenzone

Das vielseitige Portfolio der Harting Technologiegruppe beinhaltet auch Verkaufssysteme und Automaten. Die Tochtergesellschaft Harting Systems versteht sich hier als Komplettanbieter rund um die Kassenzone. „Wir haben eine starke Position in Deutschland und wir sind erster Ansprechpartner für viele Märkte hier in der Region. Wir werden nun stärker den Fokus auf internationale Kunden ausrichten und Geschäfte im Ausland akquirieren“, beschreibt Peter Weichert, Geschäftsführer Harting Systems die Pläne des Unternehmens. Als Komplettanbieter schreibt Harting Systems auch die Software für eingebaute Geräte selbst und prüft im Rahmen der Digitalisierung, welche Technologien und Komponenten der Harting Technologiegruppe für den Einsatz in Kassenzonen adaptiert werden können. Hierzu gehört auch die Harting MICA.

Kundenspezifische Lösungen

Als wichtigen Baustein für die Umsetzung von Industrie 4.0 sieht Harting auch seine Embedded-Lösungen. Embedded bedeutet dabei nicht nur verkleinern, sondern viel mehr das Einbetten verschiedenster Technologien und Engineering-Kompetenz in eine markt- oder kundenorientierte Lösung. Dafür ist der Bereich Harting Integrated Solution (HIS) zuständig. HIS bringt beispielsweise hohe Übertragungsraten bei Signalen, Power und Daten auf die Leiterplatte oder integriert Gesamtlösungen für den Kunden. „Mit unserem Konw-how in den Bereichen Engineering, Verifikation und Produktion wollen wir uns im Markt vom Wettbewerb absetzen. Die Kunden verlangen nach maßgeschneiderten Embedded-Lösungen. Dieser Trend ist seit einigen Jahren auch bei unseren Backplane-basierenden Lösungen massiv spürbar“, sagt Holger Heidenblut, Vertriebs- und Applikationssupport HIS.

Dass kundenspezifische Lösungen – auch in allen anderen Bereichen der Technologiegruppe – immer stärker nachgefragt werden, hat Harting bereits erkannt. Daher hat das Unternehmen auch das Produkt- und Leistungsportfolio Customised Solutions geschaffen. Dazu gehören die Entwicklung, Produktion und Montage kundenindividueller Lösungen wie Kabel-Konfektionen, modifizierte Produkte und Komplettsysteme. Auch damit vernetzt Harting seine einzelnen Bereiche und Know-how um Anwendern ein bestmögliches und breit aufgestelltes Portfolio bieten zu können. (sh)

Harting auf der Hannover Messe 2016: Halle 11, Stand C3

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht