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Tribo-Werkstoff Halbzeug aus Kunststoff für extreme Anwendungen

Staub, Schmutz und schwere Lasten sind in der Landwirtschaft und für Baumaschinen der Alltag. Zur Fertigung von Tribo-Sonderteilen für eben solche Einsatzszenarien hat Igus ein Halbzeug entwickelt: Iglidur Q2. Es besitzt eine hohe Verschleiß- und Druckfestigkeit bei extremen Belastungen. Schmier- und wartungsfrei soll der Werkstoff für lange Laufzeiten der Maschine sorgen.

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Das neue Halbzeug aus dem Werkstoff Iglidur Q2 eignet sich laut Hersteller optimal für den Einsatz in der Agrartechnik.
Das neue Halbzeug aus dem Werkstoff Iglidur Q2 eignet sich laut Hersteller optimal für den Einsatz in der Agrartechnik.
(Bild: Igus)

Seien es Wind und Wetter, Schmutz und Staub oder hohe Lasten. Maschinen und Fahrzeuge in der Bau- und Landwirtschaft müssen häufig extremen Belastungen standhalten. Speziell für diese Anwendungen hat Igus Iglidur Q2 entwickelt. Der Werkstoff zeigt seine Stärken laut Hersteller im Extremlastbereich, speziell bei hohen Kantenlasten und starken Stößen. Der Einsatz von Iglidur Q2 bietet sich immer dann an, wenn neben hohen dynamischen Belastungen Stöße, Schläge und Schmutz zusammentreffen. Beispiele hierfür sind Ballenstechmaschinen, Radlader oder Pflüge. Der Werkstoff soll nicht nur unempfindlich gegenüber Schmutz sein, sondern auch resistent gegenüber Chemikalien, z.B. Düngemitteln.

Sonderteile kostengünstig und effizient fertigen

Nachdem Igus Iglidur Q2 bereits in seinem Gleitlagersortiment führt, wird der Werkstoff jetzt auch als Halbzeug angeboten. Die Halbzeuge von Igus sollen dem Kunden die Möglichkeit bieten, kostengünstig und effizient Sonderteile zu fertigen. So kann der Anwender mit den Iglidur-Werkstoffen Prototypen testen, Kleinserien herstellen oder Geometrien realisieren, die im Spritzguss oder 3D-Druck nicht zu fertigen sind.

Die Verschleißkomponenten von Igus bestehen aus schmier- und wartungsfreien Tribopolymeren. Der Verzicht auf Schmierung soll einen wartungsfreien Betrieb der Lagerstellen erlauben und Maschinenausfälle auf Grund von Mangelschmierung verhindern. Außerdem können Schmutz und Verunreinigungen nicht mehr an den Lagerstellen anhaften, was den Verschleiß minimiert. Zusätzlich gelangen so weniger Schmierstoffe in die Umwelt. (sh)

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