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Maschinengestell Häwa zeigt patentiertes X-frame auf der Motek 2017

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Auf der Motek 2017 zeigt Häwa sein patentiertes System X-frame. Das Maschinengestell ist robust und modular aufgebaut, so dass es sich an viele individuelle Anforderungen von Sondermaschinen anpassen lässt.

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Mit X-frame will Häwa ein Maschinengestell bieten, das nicht von der Stange kommt, sondern individuell geplant wird.
Mit X-frame will Häwa ein Maschinengestell bieten, das nicht von der Stange kommt, sondern individuell geplant wird.
(Bild: Häwa)

Mit X-frame ist es Häwa eigenen Angaben zufolge gelungen, nicht nur ein zukunftsweisendes Produkt zu entwickeln, sondern gleichzeitig ein komplett neues und patentiertes System auf den Markt zu bringen. Das besondere Merkmal ist dabei ein modular aufgebauter, robuster Rahmen aus Stahlblech in verschiedenen Stabilitäten. Dieser Rahmen hat verschließbare Klappen, so dass im Inneren Kabel, Zuleitungen oder andere Komponenten verlegt werden können.

Volker Ott, Abteilungsleiter X-frame Maschinengestelle bei Häwa: „Man muss sich den Rahmen wie einen großen Kabelkanal vorstellen, in dem elektrische oder pneumatische Bauteile verstaut werden. Dies wird in besonderer Weise von unseren Kunden geschätzt. Sie sehen deshalb X-frame nicht nur als Maschinengestell, sondern als System.“ Ein System, das extrem flexibel sein und sich grundsätzlich an die Anforderungen der jeweiligen Sondermaschine anpassen lassen soll. Gerade dies, so Volker Ott, sei der große Vorteil von Häwa: Ein Maschinengestell, das nicht von der Stange kommt, sondern individuell geplant wird – mit persönlicher Beratung von Anfang an. „Die Kunden haben mehr Zeit, sich um den technischen Aufbau ihrer Applikation zu kümmern, denn Häwa unterstützt die Planung und die Konstruktion“, erklärt Ott. „Wir entlasten die Nutzer unseres Systems, indem wir uns um das komplette Maschinengestell kümmern – von Türen über Blenden, Sicherheitsschaltern, Arbeitsplatten bis hin zur sicheren Unterbringung von Kabeln, Leitungen und Bauteilen.“

Hohe Nachfrage nach Maschinengestellen

Laut Häwa erhalten die Maschinengestelle des Unternehmens in den letzten Jahren eine immer größere Resonanz im Maschinenbau. Die Nachfrage nach X-frame steigt eigenen Angaben zufolge rasant. Das System wird in vielen Branchen eingesetzt – für Roboterzellen über Laserschutz-Zellen bis hin zu Reinraum-Zellen.

Peter Klement von Klement Engineering bestätigt: „Für mich ist X-frame ein perfektes Produkt, weil viele Standards bereits realisiert sind, das Ganze wie ein Baukasten funktioniert und die Inbetriebnahme enorm erleichtert wird. Außerdem ermöglicht das System, dass unkompliziert und kostengünstig Sonderlösungen realisiert werden können, was gerade für meine Firma wichtig ist, weil wir keine Fließbandprodukte anbieten.“ (sh)

Motek 2017: Halle 7, Stand 7406

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