Cyber-Attacke Hackerangriff legt Entwicklungsdienstleister Edag lahm

Autor Svenja Gelowicz

Cyber-Kriminelle haben den Engineering-Spezialisten am Wochenende angegriffen. Aktuell ist das Unternehmen nur eingeschränkt arbeitsfähig.

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Der Engineering-Dienstleister Edag wurde von Hackern angegriffen.
Der Engineering-Dienstleister Edag wurde von Hackern angegriffen.
(Bild: Edag)

Der Entwicklungsdienstleister Edag wurde Samstagnacht von Hackern angegriffen. Davon sind neben den deutschen Standorten verschiedene Tochtergesellschaften betroffen. Aktuell können Beschäftigte nur eingeschränkt arbeiten, heißt es auf Anfrage vom Unternehmen, beispielsweise funktionieren Modell- und Prototypenbau weiter. Ein IT-Krisenstab habe alle Schritte eingeleitet, um Kunden, Mitarbeiter und Partner zu schützen.

Lücken in Microsoft Exchange Servern als Ursache?

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Arbeitsfähigkeit der Systeme hochzufahren“, sagte ein Edag-Sprecher. Die Ermittlungsbehörden wurden eingeschaltet. Ob der Angriff etwas mit den aktuellen Sicherheitslücken der Microsoft Exchange Server zu tun hat, stehe im Fokus der laufenden Analysen. „Momentan schließen wir nichts aus“, heißt es vom Unternehmen. Gerade laufe die Containment-Phase, also die Eindämmung. Der Unternehmenssprecher sagte, Edag sei optimistisch, dass „erste Bereiche kurzfristig wieder einsatzfähig sind“. Eine genaue Prognose sei zum aktuellen Zeitpunkt „unseriös“.

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