Elastische Radkörper und Lagerringe im Getriebesystem berücksichtigen

28.02.2019

Die GWJ Technology GmbH aus Braunschweig, ein führender Hersteller und Anbieter von Berechnungslösungen für den Maschinen- und Getriebebau, hat eine neue Version seiner Systemberechnung vorgestellt.

Das Highlight der neuesten Version ist die Möglichkeit, dass Radkörper von Stirnrädern nun als 3D-elastische Bauteile berücksichtigt werden können. Damit wurde die bereits seit mehreren Jahren verfügbare Funktionalität der 3D-elastischen Bauteile (vernetzte FE-Bauteile) für Gehäuse und Planetenträger wieder weiter ausgebaut.

Mittels 3D-elastischer Radkörper kann somit die Radkörpersteifigkeit insbesondere für die Auslegung von Flankenmodifikationen nun noch besser berücksichtigt werden. Die 3D-Geometrien können entweder über Polygonzüge definiert oder via 3D STEP / IGES direkt importiert werden. Dabei ist es auch möglich, Kräfte und Lager direkt an 3D-elastischen Bauteilen zu definieren.
Zusätzlich können in der erweiterten Wälzlagerberechnung jetzt auch elastische Lagerringe verwendet werden, wodurch eine noch detailliertere Untersuchung der Wälzlager ermöglicht wird.

Die jetzige Version bietet außerdem weitere zahlreiche Möglichkeiten, wie z.B. das neue REXS-Austauschformat für Getriebesysteme, welches von der FVA entwickelt wird, oder zusätzliche Ergebnistabellen im XLS- und XLSX-Format.

Weiterhin sind nun auch Nadellager des Typs HK und BK verfügbar. Bei den Lagerdatenbanken wurden die SKF-Lagerdaten aktualisiert und neu Lagerdaten der Firma Schäffler (INA / FAG) aufgenommen.

Für Dokumentationspunkte an Wellen kann jetzt eine Steifigkeitsmatrix berechnet und ausgegeben werden. Bei den Konfigurationen wurde eine neue Option für Lagerstellen integriert.

Die aktuelle Version sowie einen Ausblick auf zukünftige Weiterentwicklungen der Systemberechnung „SystemManager“ für eAssistant und TBK wird GWJ auf der Hannover Messe 2019 in Halle 25, Stand A23 zeigen.