Automatisierung Green Machines – Neue Chancen für mehr Energieeffizienz

Redakteur: Ute Drescher

Ressourcen sollen geschont, CO2-Emissionen reduziert und die Effizienz der Produktion verbessert werden – bei sinkenden Betriebskosten. Mit der Wahl der richtigen Technik und geeigneter Komponenten bleibt das kein Wunschdenken.

Anbieter zum Thema

(Bild: Schneider Electric)
(Bild: Schneider Electric)

In der Maschinenbaubranche findet derzeit ein Umdenken statt: Produktivitätswachstum wird zunehmend unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit betrachtet. Während sich Maschinen und Anlagen weiterhin durch Produktivität auszeichnen sollen, rückt zugleich das Thema Energieverbrauch immer mehr in den Fokus. Enorm gestiegene Energiepreise und ein Bewusstseinswandel in der Öffentlichkeit erzeugen Handlungsbedarf. Ressourcen sollen geschont, CO2-Emissionen reduziert und die Effizienz der Produktion verbessert werden – bei sinkenden Betriebskosten. Mit der Wahl der richtigen Technik und geeigneter Komponenten bleibt das kein Wunschdenken.

Energieeffizienz beginnt bei der Auswahl und Konzeption der Antriebe. Allzu häufig ist der Maschinenantrieb überdimensioniert. Das führt dazu, dass das Aggregat mehr Energie verbraucht als tatsächlich notwendig. Durch das richtige Design lässt sich dieses Problem leicht verhindern. Anwendungen müssen sorgfältig gewichtet werden, um abzuschätzen zu können, wie robust und verlässlich eine Maschine sein muss und welche zukünftigen Weiterentwicklungen sinnvoll wären. Kleine und einfach konstruierte Motoren sind in der Regel besser als größere. Es empfiehlt sich also, Motoren genau an die jeweilige Anwendung anzupassen, anstatt mit Antriebskraft zu protzen. Diese grundlegende Empfehlung allein bringt erfahrungsgemäß schon Einsparungen von drei bis vier Prozent. Zugleich reduziert sich durch kleinere Motoren aber auch noch die Motorleistungssteuerung.

Hochleistungsmotoren haben eine längere Laufzeit und erhöhen die Einsatzzeit der Maschine. Nach der internationalen Standardklassifizierung IEC werden vier Kategorien unterschieden. Die Motoren sollten mindestens der Effizienzklasse IE2 entsprechen. Zudem sollten Elektromotoren mit einer elektronischen Drehzahlregelung ausgestattet sein. Die längere Lebensdauer von Hochleistungsmotoren stellt auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit dar und verspricht im Umkehrschluss etwa zehn Prozent Energieeinsparung.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:26651080)