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Simulation Gewinner der Altair Feko Student Competition 2018 stehen fest

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Didier Goulet-Tran, Student an der Polytechnique Montreal in Kanada, hat die Altair Feko Student Competition 2018 gewonnen. Mithilfe des elektromagnetischen Simulationswerkzeug Feko von Altair entwickelte der Student ein Reflektorantennenarray für die Verwendung in einem Cube Sat (Kleinsatellit).

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Didier Goulet-Tran, Gewinner der Altair Feko Student Competition 2018, mit seinem Betreuer Professor Jean-Jacques Laurin.
Didier Goulet-Tran, Gewinner der Altair Feko Student Competition 2018, mit seinem Betreuer Professor Jean-Jacques Laurin.
(Bild: Altair)

Der alljährliche internationale Wettbewerb zur Förderung der Ausbildung von Ingenieuren und zur Auszeichnung herausragender akademischer Leistungen wird seit 16 Jahren ausgetragen und hat auch in diesem Jahr wieder weltweites Interesse hervorgerufen. Die Beiträge kamen unter anderem aus Argentinien, Australien, Kanada und den USA. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende mit Interesse an Antennen, Mikrowellengeräten, Bio-Elektromagnetik, elektromagnetischer Verträglichkeit und anderen Bereichen mit Bezug zur Elektromagnetik und gibt Ihnen die Gelegenheit, ihre Arbeit mit dem Elektromagnetik-Solver Feko, der zu der Altair Hyperworks Suite gehört, zu präsentieren.

„Es ist unglaublich inspirierend, zu sehen, wie innovativ die Studierenden mit unserer Software arbeiten“, sagt Dr. Matthias Goelke, Senior Director, Business Development Academic Markets bei Altair. „Bei ihrer Arbeit mit Feko, unserem elektromagnetischen Simulationswerkzeug, das in vielen Industrien im Bereich Elektromagnetik weltweit führend ist, und unter anderem in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Rüstungsindustrie, der Kommunikationsbranche, der Unterhaltungselektronik sowie im Energie- und Gesundheitssektor zum Einsatz kommt, gewinnen die Studenten wertvolle Erfahrungen. Diese Erfahrungen kommen auch ihrer Karriere als zukünftige Ingenieure und Ingenieurinnen zugute.“

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Preis als Motivationsquelle

Für seinen Beitrag setzte Goulet-Tran Feko in der Entwicklung eines planaren Reflektorantennenarrays ein, wobei das gesamte Antennensystem auf einer Seite des Satelliten eingeklappt werden kann, um Platz im Cube Sat zu sparen. Beim Design des Reflektorarrays bestand die Herausforderung darin, die Form der Leiterplatte so zu wählen, dass ein gebündelter Strahl über eine ausreichende Frequenzbandbreite gebildet wird. Das entwickelte Reflektorarray wurde gefertigt und seine Leistung anhand von Messungen in einer Absorberkammer überprüft. Dabei wurde eine 3-dB Gain Bandwith von 6,5% erreicht.

„Ich freue mich sehr, dass die Juroren meiner Arbeit eine solche Anerkennung zuteilwerden ließen, und ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Projekt beteiligt waren. Der Preis wird mir auch in den nächsten Jahren als wichtige Motivationsquelle dienen“, sagte Goulet-Tran, als er von seiner Auszeichnung hörte.

Professor Jean-Jacques Laurin, Didiers Betreuer, fügte hinzu: „Ich bin sehr glücklich und stolz auf Didier. Meiner Ansicht nach ist es eine große Leistung, diesen Wettbewerb zu gewinnen, vor allem für einen nicht graduierten Studenten. Wir haben Altair Feko in vielen unserer Forschungsprojekte sowie im Unterricht eingesetzt und werden dies auch in den kommenden Jahren tun.“

Zwei lobende Erwähnungen gingen an Vignesh Manohar von der UCLA, Kalifornien, USA und an Sumitra Dey von der University of Missouri, Kansas City. (jup)

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