Gehäuselager Gehäuselager für den Einsatz im Agrarwesen

Redakteur: Ute Drescher

Landwirtschaftliche Maschinen müssen für raue Betriebsbedingungen ausgelegt sein – das gilt auch für die verbauten Komponenten. Im Bereich der Lagertechnik bietet Findling Herstellern von Landmaschinen und Anbaugeräten anwendungsgerechte Lösungen. Für den Einsatz in den robusten Maschinen eignen sich insbesondere Gehäuselager.

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Wegen ihrer robusten und korrosionsbeständigen Eigenschaften kommen im landwirtschaftlichen Umfeld vor allem Gehäuselager zum Einsatz
Wegen ihrer robusten und korrosionsbeständigen Eigenschaften kommen im landwirtschaftlichen Umfeld vor allem Gehäuselager zum Einsatz
(Bild: Findling)

Wegen ihrer robusten und korrosionsbeständigen Eigenschaften kommen im landwirtschaftlichen Umfeld vor allem Gehäuselager zum Einsatz. Findling bietet unterschiedlichste Bau- und Flanschformen in allen vier Abeg-Leistungsklassen, darunter auch Ausführungen mit Abdeckkappen zum Schutz vor rotierenden Wellenenden und als Schutz vor Korrosion, weitere Ausführungen zum Korrosionsschutz in abgestuften Preis- und Leistungsklassen sowie ganz neu verfügbar besonders hochbelastbare Gussgehäuse in massiver Bauweise, bei denen die Belastungsgrenzen in stehendem, angeflanschtem und axialbelastetem Betrieb gegenüber allen anderen am Markt verfügbaren Produkten erhöht sind. „Im landwirtschaftlichen Einsatz müssen die Gerätschaften härtesten Belastungen standhalten können; schließlich sind sie Schmutz, Feuchtigkeit sowie extremen Temperaturen ausgesetzt“, so Steffen Reinbold, Leiter Technik und Entwicklung bei der Findling Wälzlager GmbH. „Umso wichtiger ist es, bei so entscheidenden Maschinenelementen wie der Lagertechnik aus einem äußerst breiten Sortiment die richtige Wahl zu treffen.“

Gerätschaften zur Bodenbearbeitung wie Grubenwalzen und Sämaschinen sind korrosiven Medien wie Regenwasser, Pflanzenschutzmitteln oder Wirtschaftsdünger direkt ausgesetzt – entsprechend wichtig ist die Korrosionsresistenz der Bauteile. Speziell für diese Anwendungen sind bei Findling besonders korrosionsgeschützte Gehäuselager in Premium-Qualität verfügbar. Das Sortiment umfasst unter anderem Produkte mit oberflächenbeschichteten Gehäusen, die sich durch eine ausgezeichnete Performance im Salzsprühnebeltest nach DIN EN ISO 9227 auszeichnen. „Durch die gezielte Oberflächenbehandlung zum Beispiel mit Nickel wird die Lebensdauer der Lagertechnik deutlich verlängert“, so Reinbold. Auch bei den Lagereinsätzen sind Beschichtungen zum Beispiel mit Zink oder Zink/Eisen möglich, die vor widrigen Einflüssen schützen. Diese beschichteten Einsätze sind günstiger als vergleichbare Edelstahlausführung und halten auch hohen Belastungen stand.

Werden Stehlager der P-Baureihe im angeflanschten Zustand (C) verbaut, so reduziert sich die Belastbarkeit der Einheit um ca. 70 %. Somit stellt das Gussgehäuse die kritische Komponente dar, während der Lagereinsatz automatisch überdimensioniert ist – eine für den Konstrukteur wenig zufriedenstellende Situation, muss er doch heute auch stark auf die Kosten achten. Einen Ausweg bieten dabei die neuen Gehäuselager der „Extra Solid“-Reihe von FYH, deren Produkte von Findling in Deutschland seit 30 Jahren vertrieben werden. So erhöht sich beispielsweise die Belastungsgrenze eines P-205 im Betrieb (C) von 38 kN auf 52 kN – eine Verbesserung um 36 % und damit die Möglichkeit des Downsizings, also eine Baugröße kleiner zu wählen, was Kosten und Bauraum spart. FYH beweist damit erneut, dass es zu Recht das Hauptprodukt im Premium-Segment der Findling Wälzlager ist. (ud)

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