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3D Metal Print

Gefertec stellt Einsteigerversion seiner GTarc-Maschine vor

| Redakteur: Dorothee Quitter

Gefertec hat auf der formnext 2017 eine neue kleinere, kompaktere Einsteigerversion seiner GTarc-Maschine vorgestellt. Sie basiert wie die beiden größeren Varianten auf dem 3DMP-Verfahren (3D Metal Print) und ermöglicht die kostengünstige und schnelle Herstellung von endkonturnahen Rohlingen aus Metall. Möglich sind dabei alle Werkstoffe, die in Drahtform vorliegen und schweißbar sind.

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Gefertec hat auf der formnext 2017 eine neue kleinere, kompaktere Einsteigerversion seiner GTarc-Maschine vorgestellt. Sie ermöglicht die kostengünstige und schnelle Herstellung von endkonturnahen Rohlingen aus Metall.
Gefertec hat auf der formnext 2017 eine neue kleinere, kompaktere Einsteigerversion seiner GTarc-Maschine vorgestellt. Sie ermöglicht die kostengünstige und schnelle Herstellung von endkonturnahen Rohlingen aus Metall.
(Bild: D.Quitter/konstruktionspraxis)

Die GTarc 60-5 eignet sich für Werkstückgrößen bis 60 l und 200 kg. Der maximale Durchmesser der Bauteile beträgt 450 mm. Die Maschine arbeitet wie eine klassische Werkzeugmaschine mit einer CNC-Steuerung. Eine speziell entwickelte CAM-Software erzeugt aus den CAD-Daten des Werkstücks die Daten, mit denen die CNC-Steuerung die exakte Positionierung des Schweißkopfs vornimmt. Die Fertigung des endkonturnahen Werkstücks erledigt die Maschine vollautomatisch. Die Endbearbeitung kann dann mit herkömmlicher CNC-Frästechnik erfolgen. Im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren nutzt das 3DMP-Verfahren den Werkstoff optimal aus, was vor allem bei teuren Werkstoffen wie Titan zu erheblichen Kostenvorteilen führt: Je nach Anwendung sinken die Herstellungskosten um bis zu 60 %.

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Diese neue additive Fertigungsmethode ermöglicht die kostengünstige und schnelle Herstellung von endkonturnahen Rohlingen aus Metall. Da das 3DMP-Verfahren auf erprobter Lichtbogenschweiß-Technologie basiert, verwendet es als Ausgangsmaterial Draht. Aus diesem druckt die Maschine Schweißraupe für Schweißraupe das Werkstück. Das neue Fertigungsverfahren bietet im Vergleich zu herkömmlichen 3D-Druckmethoden, die Pulver als Ausgangsmaterial verwenden, eine Reihe von Vorteilen: das aufwändige Pulverhandling entfällt, zudem sind die meisten Standardwerkstoffe zu merklich niedrigeren Kosten bereits in Drahtform erhältlich. Und die Aufbauraten sind im Vergleich etwa zum Lasersintern sehr hoch. (qui)

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