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Maschinensicherheit Funktionale Sicherheit und Cybersicherheit im Fokus der Industrie

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die zunehmende Vernetzung industrieller Systeme und Komponenten birgt Risiken: Unternehmen werden anfälliger für Cyberangriffe, Industriespionage oder Sabotage. Die Partner TÜV Nord, TÜViT und Mesco Engineering wollen verschiedene Sicherheitsebenen (Security und Functional Safety) verknüpfen und damit Unternehmen, Anlagen und Personen wirkungsvoller sowie ökonomischer schützen.

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(Bild: gemeinfrei / CC0)

„Industrie-Sicherheit und IT-Security sind heutzutage nicht mehr voneinander zu trennen. Wir brauchen Maßnahmen zur Kriminalprävention, um auch zur Unfallvermeidung beitragen zu können“, erläutert Peter Baum, Produktmanager „Funktionale Sicherheit“ bei TÜV Nord. Aus dieser Notwendigkeit heraus hat TÜV Nord die umfassende Dienstleistung „Security4Safety“ entwickelt. Diese umfasst auch eine „Cyber Risk Analysis“, mit der die Cyberrisiken einer Anlage identifiziert und anforderungsgerechte Maßnahmen abgeleitet werden.

IT-Security und Safety hängen zusammen

„Durch Maßnahmen im Bereich IT-Security können teilweise auch Safety-Anforderungen kostengünstiger implementiert werden“, resümiert Baum. Werden dann entsprechende Schritte umgesetzt, kann TÜViT Penetrationstests auf den verschiedenen Ebenen der Automatisierungstechnik durchführen – also versuchen, die Systeme zu hacken. Man spreche in diesem Zusammenhang von ‚guten Hackern’. Auf diese Weise könnten Schwachstellen, die durch fehlende oder nicht ausreichende Sicherheitsmaßnahmen entstehen, aufgedeckt und behoben werden.

Industriebetriebe hätten zudem wachsenden Bedarf an funktional sicheren Automatisierungskomponenten. „Bei der Entwicklung von Industrieelektronik berücksichtigt Mesco die Anforderungen der funktionalen Sicherheit durch Anwendung der internationalen Norm IEC 61508 und kooperiert mit TÜV Nord in den Bereichen Security und Zertifizierung“, erläutert Peter Bernhardt, Leiter Vertrieb und Marketing bei Mesco Engineering. Generell setze Mesco dabei auf den Einsatz von Design Packages als modulare Technologieplattform. So könnten Produkte schneller und kostengünstiger entwickelt werden und der Zertifizierungsaufwand reduziere sich in Zusammenarbeit mit TÜV Nord deutlich. (jv)

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