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Servoantrieb

Für den Einsatz in zentralen Steuerungskonzepten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Parker Hannifin hat mit seinen neuen Servoantrieben der Serie PSD (Parker Servo Drive) eine Lösung für den Einsatz in zentralen Steuerungskonzepten entwickelt. Für eine schnelle und flexible Kommunikation mit dem Controller verfügen alle Komponenten standardmäßig über ein Ethernet-basiertes Feldbussystem, das kompatibel zu Ethercat und Profinet ist,

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Parkers PSD-Servoregler ist sowohl als Stand-Alone-Gerät als auch als Mehrachs-Servosystem lieferbar.
Parkers PSD-Servoregler ist sowohl als Stand-Alone-Gerät als auch als Mehrachs-Servosystem lieferbar.
(Bild: Parker Hannifin)

Das neue Systemkonzept kann aufgrund seiner enormen Flexibilität in vielen unterschiedlichen Anwendungen eingesetzt werden und ist optimal für hochdynamische Verpackungs- und Produktionsmaschinen geeignet, so Parker Hannifin.

Unterschiedliche Achsversionen verfügbar

Werden anlagenseitig mehrere Servoachsen mit Ein-, Zwei- oder Mehrachsmodulen benötigt, ist eine Multi-Achs-Version mit zentralem Netzmodul verfügbar. Netzteilmodule und Achsmodule sind über den gemeinsamen DC-Bus verbunden und ermöglichen so eine höhere Energieeffizienz des Systems. Zudem reduziert die kompakte Bauform der PSD-Serie den Platzbedarf im Schaltschrank auf ein Minimum. Für kleinere Maschinen mit wenigen Achsen, beispielsweise Etikettiermaschinen, bietet Parker eine Einzel-Achs-Version im unteren Leistungsbereich, die sich funktional nicht von der Multi-Achs-Version unterscheidet.

Fokus auf optimaler Anwendbarkeit

Bei der Entwicklung der PSD-Serie lag der Fokus auf optimaler Anwendbarkeit, beispielsweise im Sinne einer schnellen Verdrahtung, übersichtlichen Bedienung und eines einfachen Austauschs. Als Feedbacksystem wird standardmäßig eine moderne „Einkabellösung“ eingesetzt, sodass das Feedbackkabel des Motors überflüssig ist. Auf diese Weise reduzieren sich die Kosten für Verdrahtung und Installation. Dank einer integrierten SD-Speicherkarte können bei einem Gerätetausch alle relevanten Informationen schnell gesichert werden.

Safety first

Mit dem FSoE (Functional Safety over Ethercat)-Protokoll hat Parker besonders die Sicherheitstechnik im Blick. Dank der Ethercat-Kommunikation, ergibt sich hier kein zusätzlicher Verdrahtungsaufwand. Die leistungsstarke, frei programmierbare Sicherheitssteuerung wird als Erweiterungsmodul in den Ethercat-Verbund integriert. Als FSoE-Master kann sie sämtliche Safety-Komponenten mit FSoE ansprechen, unter anderem Sicherheitseingänge und -ausgänge sowie PSD-Antriebsregler mit integrierter Sicherheitstechnik.

So können alle Sicherheitsfunktionen konfiguriert werden, beispielsweise sicheres Stillsetzen, SLS (Safely-Limited Speed) oder SLP (Safely-Limited Position). Parkers Safety-Steuerung erfüllt die Anforderungen nach IEC 61508 SIL3 und DIN EN ISO 13849 PLe. Das Komplettsystem, bestehend aus PSD-Servoantrieben, PAC-Controller, Sicherheitssteuerung sowie sicheren Ein- und Ausgängen kann mithilfe der Parker Automation Manager-Software zentral programmiert werden. (mz)

Hannover Messe 2017: Halle 23, Stand A48

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