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Metall Fraunhofer IFAM hat metallisches Papier entwickelt

| Redakteur: Dorothee Quitter

Forschern des Fraunhofer IFAM in Dresden ist es in Zusammenarbeit mit der Papiertechnischen Stiftung in Heidenau gelungen, durch die Kombination der Eigenschaften von Papier und Metall ein leichtes, flexibles und gleichzeitig festes Material zu entwickeln.

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Der metallische Werkstoff auf Basis eines metallisch gefüllten Sinterpapiers ist besonders gut geeignet für Anwendungen in der Filtration, als Membranmaterial, der Katalysatortechnik oder dem Wärmemanagement.
Der metallische Werkstoff auf Basis eines metallisch gefüllten Sinterpapiers ist besonders gut geeignet für Anwendungen in der Filtration, als Membranmaterial, der Katalysatortechnik oder dem Wärmemanagement.
(Bild: Fraunhofer IFAM)

Die Basis dieser Technologie bilden Spezialpapiere, die mit sinterfähigen metallischen Partikeln gefüllt sind. Durch Wärmebehandlung werden die organischen Bestandteile entfernt und die Papiere in metallische Strukturen umgewandelt. Hier sind Eigenschaften wie die Porosität je nach Anwendung individuell einstellbar. Die Zusammenführung der etablierten und ausgereiften Papiertechnologie mit der Pulvermetallurgie eröffnet völlig neue Möglichkeiten, die althergebrachten Materialien weit überlegen sind. Ein prägnantes Beispiel ist die Anwendung als Filter. Im Gegensatz zu den klassischen Kunststofffiltern können metallische Strukturen sehr einfach gereinigt werden, haben eine hohe mechanische Festigkeit und können auch bei hohen Temperaturen bis 1.000 °C eingesetzt werden. (qui)

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