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Smartes Büro

Fraunhofer-IAO startet Befragung zu intelligentem Büro

| Redakteur: Monika Zwettler

In einem Büro zu arbeiten, das sich individuell an den Nutzer und seine Aufgaben anpasst - das klingt doch nach Effizienz und Wohlbefinden. Das Fraunhofer-IAO hat eine Befragung gestartet, die bei den Büronutzenden Wunsch-Eigenschaften einer intelligenten Arbeitsumgebung der Zukunft ermitteln soll.

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Wenn das Büro seinen Nutzer erkennt und die Rahmenbedingungen an die aktuelle Aufgabe anpasst, können Wohlbefinden und damit Effizienz steigen. Das Fraunhofer-IAO hat eine Befragung gestartet, was vom intelligenten Büro erwartet wird.
Wenn das Büro seinen Nutzer erkennt und die Rahmenbedingungen an die aktuelle Aufgabe anpasst, können Wohlbefinden und damit Effizienz steigen. Das Fraunhofer-IAO hat eine Befragung gestartet, was vom intelligenten Büro erwartet wird.
( Bild: Fraunhofer-IAO )

Schon heute messen viele ihre zurückgelegten Schritte, vergleichen Fitnessdaten mit den Daten anderer oder kontrollieren ihren Herzschlag mit einer Smartwatch am Handgelenk. In den eigenen vier Wänden dimmen digitale Assistenten das Licht oder spielen den neusten Hit der Lieblingsband ab. Privat erleichtern uns Sensoren und digitale Helferlein an vielen Stellen also schon den Alltag. Wie sieht es aber im Büro aus?

Vom Durchschnitt zur individuellen Anpassung

Mit Sensoren im Raum und am Körper wäre es theoretisch möglich, Arbeitsplätze zu schaffen, die sich laufend an den jeweiligen Nutzenden und dessen aktuelle Tätigkeit anpassen. Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie zeigen beispielsweise, dass Menschen bei kreativen Tätigkeiten bessere Ergebnisse erzielen, wenn der Raum überdurchschnittlich warm ist. Tätigkeiten, bei denen man sehr fokussiert und genau sein muss, sollten hingegen in einem kühleren Raum stattfinden. Jedoch sind diese Werte immer nur Durchschnittswerte von Gruppen und jeder Mensch empfindet Umgebungsfaktoren anders, wie allein durch das Beispiel Temperatur deutlich wird.

Unterstützung durch smarte Umgebung

Sensoren und intelligente Assistenzsysteme ermöglichen künftig noch viel mehr. Zum Beispiel könnte der Arbeitsplatz erkennen, ob eine Person konzentriert arbeiten muss und entsprechend das Smartphone stumm schalten sowie die Temperatur und Helligkeit der Aufgabe anpassen. Mit ihrer Befragung zu intelligenten Büros, die Teil des Forschungsprojekts "Office 21®" ist, hat das Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mehrere Thesen aufgestellt, wie eine smarte Arbeitsumgebung den Menschen künftig unterstützen könnte.

Hier geht's zur Befragung.

Büronutzende und Immobilienverantwortliche sind gefragt

Mit der Befragung möchten die Forschenden direkt von der Zielgruppe erfahren, welche Merkmale eines intelligenten Büros sie begeistern und welche Aspekte sie ablehnen würden. Angesprochen sind sowohl Büronutzende als auch Immobilienverantwortliche. Teilnehmende erhalten nach Auswertung der Befragung auf Wunsch eine kurze Ergebniszusammenfassung. Die Befragung läuft bis zum 30. September 2019.

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