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Geschlechterklischees

Frauen & Technik: Rollenklischees sollten nicht zur Bremse werden

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Produktmanagement: die Schnittstelle zu verschiedenen Abteilungen

Nach ihrem Studium entscheidet sich die junge Frau als Produktmanagerin bei dem Familienunternehmen anzufangen – die Einblicke und Erfahrungen, die sie während ihres Studiums dort sammeln konnte sowie die Kollegen, haben sie nachhaltig überzeugt. In ihrer Position kümmert sie sich um den Lifecycle ausgewählter Geräte. Dabei ist Ying Sin Phuan die Ansprechpartnerin für verschiedene Bereiche: der Entwicklung, dem Vertrieb und den Kunden.

So stimmt sie mit den Entwicklern im Labor die Planung der Produkte ab. „Zudem unterstütze ich meine Kollegen aus dem Vertrieb, beispielsweise durch Produktschulungen. Natürlich habe ich auch direkt mit unseren Kunden Kontakt. Es ist daher sehr wichtig, dass ich den Markt gut kennen – eine entscheidende Voraussetzung, um innovative Produkte zu entwickeln“, erklärt Ying Sin Phuan. Langeweile kennt die studierte Ingenieurin in ihrem Beruf nicht, kein Arbeitstag bei Rohde & Schwarz ist wie der andere. Denn ihre Aufgaben sind sehr vielfältig und reichen von Marktforschung über Messebesuche bis hin zum Verfassen von Produktbeschreibungen und Whitepapern.

Ambitionierte Ziele für die Zukunft

Ähnlich wie bei ihrem Studium ist Ying Sin Phuan als Frau auch in ihrem technischen Berufsumfeld in der Minderheit. In ihrem Team ist sie – neben ihrer Assistentin – die einzige Frau. Das stört die Produktmanagerin aber nicht: „Ich arbeite gerne mit meinen Kollegen zusammen – es macht viel Spaß und ist sehr unkompliziert. Da ich aber im Job kaum mit anderen Frauen gemeinsam arbeite, habe ich aber auch keinen Vergleich, wie die Arbeit in einem gemischten Team wäre. Ich würde mich aber über Kolleginnen freuen – schließlich können sowohl Frauen als auch Männer sehr gute Ingenieure sein.“

Für ihre eigene berufliche Zukunft kann sich Ying Sin Phuan auch die Übernahme von disziplinarischen Führungsfunktionen vorstellen, dass weiß sie nicht erst seit ihrer Teilnahme an einem hausinternen Orientierungsprogramm für Potentialträger. Ihre nächsten Ziele – mehr Projekte zu betreuen und noch mehr Verantwortung zu übernehmen – gelingen der zielstrebigen Frau sicherlich. Ihr erfolgreicher Karriereweg zeigt: Vorurteile sind dafür da, um widerlegt zu werden.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal elektronikpraxis.de.

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