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Forschungsprojekt treibt Augmented Reality am Arbeitsplatz voran

| Redakteur: Monika Zwettler

Technische Spielerei, temporärer Hype oder doch die nächste IT-Revolution? Die Augmented Reality und ihr tatsächlicher Nutzwert werden kontrovers diskutiert. Die Ceyoniq Technology GmbH ist indes von einer erfolgreichen Zukunft der „erweiterten Realität“ insbesondere in Business-Anwendungen überzeug

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Mit der Integration von Augmented Reality in DMS-Prozesse treiben Ceyonig und die Universität Bielefeld das kontrovers diskutierte Thema voran.
Mit der Integration von Augmented Reality in DMS-Prozesse treiben Ceyonig und die Universität Bielefeld das kontrovers diskutierte Thema voran.
(Bild: Sputnik GmbH / Maik Porsch)

Gemeinsam mit einer Forschungsgruppe um Dr. Thies Pfeiffer am Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (Citec) der Universität Bielefeld hat der Spezialist für Enterprise Content Management und Anbieter des Informationsmanagementsystems Nscale jetzt erste Anwendungsszenarien für AR-Technologie in DMS-Prozessen entwickelt.

Anwendungsszenarien in Sicht

„Die Forschungsarbeit rund um Datenbrillen und AR-Software macht immer größere Fortschritte. Das gilt auch für die Praxistauglichkeit der daraus resultierenden Anwendungsszenarien“, sagt Andreas Ahmann, Leiter Forschung und Entwicklung bei der Ceyoniq Technology GmbH. Die aktuelle Präsentation neuer Hardware in Gestalt der Datenbrille Hololens von Microsoft habe abermals gezeigt, dass die Marktreife konkreter Anwendungsszenarien in greifbare Nähe gerückt ist.

Informationsmanagement optimieren

Nicht nur Ahmann ist vom bevorstehenden Durchbruch der Technologie im privaten wie im geschäftlichen Umfeld überzeugt: Im Rahmen einer Kooperation mit einer Forschungsgruppe um Dr. Thies Pfeiffer vom Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (Citec) der Universität Bielefeld erarbeitet Ceyoniq mit wissenschaftlicher Unterstützung Wege des Technologietransfers für AR-Anwendungen, insbesondere im Kontext des Enterprise Content Managements.

Das übergeordnete Ziel der Zusammenarbeit: Die Optimierung des Informationsmanagements im Unternehmen durch die Verknüpfung physischer und virtueller Elemente. In den Simulationen des Citec können Nutzer bereits heute mithilfe einer Virtual-Reality-Brille an einem physischen Arbeitsplatz Dokumente virtuell verwalten.

Technologietransfer erwünscht

Ceyoniq unterstützt die Forschungsarbeit des Exzellenzclusters durch die Bereitstellung von Hardware und die Förderung studentischer Abschlussarbeiten. Ein weiterer Mehrwert der Kooperation liegt laut Dr. Thies Pfeiffer jedoch auf einer anderen Ebene: „Der Technologietransfer aus der Theorie in die unternehmerische Praxis kann nur anhand realistischer Problemstellungen gelingen. So erhalten wir durch die Zusammenarbeit mit Ceyoniq wertvolle Hilfestellungen und fachlichen Input im Hinblick auf konkrete Anwendungsszenarien in der Business-IT.“

„AR bald so selbstverständlich wie Smartphone und Tablet“

Ob es um die Einblendung von Zusatzinformationen zu physischen Elementen mithilfe virtueller Datensheets geht oder um standortübergreifende Meetings, die auf die gemeinsame Arbeit an virtuellen Projekten zugeschnitten sind – viele Einsatzszenarien im Geschäftsumfeld sind nicht nur denkbar, auch die Umsetzung in die Praxis wird laut Ahmann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der rasante Entwicklungsfortschritt auf der Hardware-Seite werde bald dazu führen, dass der Technologietransfer ins Unternehmen auch unter Kostengesichtspunkten lohnt. Die Folgen: „In absehbarer Zeit werden AR-Technologien in der Arbeitswelt so selbstverständlich sein wie heute Smartphone und Tablet.“

Die wissenschaftliche Arbeit des Exzellenzclusters Citec wird durch die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern unterstützt. Wesentlicher Forschungsgegenstand der Einrichtung sind interaktive Werkzeuge, die für den Menschen intuitiv und leicht bedienbar sind. Für virtuelle Anwendungsfälle steht im Citec-Forschungsgebäude eine sogenannte Cave (Cave Automatic Virtual Environment) zur Verfügung. (mz)

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