Formnext 2017 Formnext – die Leitmesse für Additive Manufacturing öffnet in Frankfurt am Main

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Formnext powered by tct 2017 findet vom 14. bis 17.11. 2017 in Frankfurt am Main zum dritten Mal statt. Die Leitmesse für Additive Manufacturing und die nächste Generation intelligenter industrieller Fertigungs- und Herstellungsverfahren fokussiert Produktideen vom Design über die Herstellung bis zur Serie die effiziente Realisierung.

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Impressionen von der Formnext 2016
Impressionen von der Formnext 2016
(Bild: Mesago Messe)

393 Ausstellern zeigen auf einer Ausstellungsfläche von rund 27.000 Quadratmeter unter dem Motto “international exhibition and conference on the next generation of manufacturing technologies” ihre Lösungen. Die Leitmesse beeindruckt zudem durch eine hohe Internationalität von rund 49,6 % und teilnehmenden Unternehmen aus 33 Nationen. Die wichtigsten Ausstellerländer hierbei sind China (14,7 % der internationalen Aussteller), USA (10,2 %) Frankreich, Großbritannien (jeweils 9,6 %), Spanien (7,1 %) sowie Niederlande, Österreich und Russland (jeweils 6,1 %).

Weltelite der Additiven Fertigung präsent

Die Weltelite der Additiven Fertigung wird auch 2017 wieder auf der Formnext präsent sein mit 3D Systems, Additive Industries, Arburg, BigRep, Concept Laser, Dassault, Envisiontec, EOS, Formlabs, FIT, HP, Keyence, Materialise, O.R. Laser, Prodways, Renishaw, Ricoh, Sisma, SLM Solutions, Stratasys, Trumpf, Voxeljet, XJet und neu Desktop Metal. Dabei wird die „AM-Familie“ von GE erstmals unter einem Dach zu sehen sein. Daneben zeigen zahlreiche hochinnovative junge AM-Unternehmen aus der ganzen Welt ihre spannenden Entwicklungen. Besucher werden auf der Formnext zahlreiche Welt- und Europapremieren und technologietreibende Produktentwicklungen erleben können.

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Prozesskette weiter gestärkt

„Wir sind stolz, dass wir auch die weiteren Fachbereiche entlang der Prozesskette weiter ausbauen konnten“, freut sich Sascha Wenzler, Bereichsleiter Formnext beim Messeveranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH. So zeigt die Formnext in zahlreichen weiteren Industriebereichen internationale Spitzentechnologie. Mit weltweit führenden und innovativen Unternehmen wie BASF, Böhler Edelstahl, Heraeus, Höganäs, Linde, LPW, Sandvik und der Airbus-Tochter AP Works kann der bereits im Vorjahr schon starke Bereich Materialien weiter ausgebaut werden.

Von den Branchenführern der Maschinenbauindustrie sind zum Beispiel DMG-Mori, Hage, Hermle, Matsuura und Sodick vertreten und präsentieren unter anderem neueste Entwicklungen von Hybridmaschinen. Den Bereich Messtechnologie und Postprocessing kann die Formnext mit Faro, Joke, Nikon, Wenzel, Werth Messtechnik und weiteren ebenso ausbauen wie den Bereich Software u.a. mit Additive Works, Altair, Dassault Systemes, IKOffice und MachineWorks und Sigma Labs.

Zukunftsweisendes Rahmenprogramm

Die erfolgreiche Entwicklung der Formnext wird ab 2017 zudem durch die Arbeitsgemeinschaft AM im VDMA als neuer ideeller Träger unterstützt. Die AG AM ist zudem mit einem eigenen Stand und zahlreichen Exponaten der Mitglieder präsent.

Vielversprechende Start-ups werden im Rahmen der Start-up Challenge prämiert und sind auf der gleichnamigen Fläche auf der Formnext vertreten. Die Purmundus Challenge wird im Rahmen der Formnext 2017 unter dem Motto „Fusion – 3D-Druck intelligent kombiniert“ kreative Unternehmen auszeichnen, die mit ihren Produktideen und Entwicklungen aus dem Bereich 3D-Druck unser Leben bereichern.

Formnext-Konferenz verdoppelt Zahl der Vorträge

Nach dem großen Erfolg der Vorjahre präsentiert die Konferenz der Formnext powered by tct an allen vier Messetagen die Zukunft der Additiven Fertigung erstmals parallel auf zwei Bühnen. Damit verdoppelt die Konferenz auch die Zahl der Vorträge und zeigt Anwendungen, Entwicklungen und Ergebnisse von führenden internationalen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen. In dem facettenreichen Programm spielt die Anwendung von Additiver Fertigung in der Industrie eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer erfahren von Vertretern hochkarätiger Unternehmen wie Airbus, Deutsche Bahn, Honeywell, Premium Aerotec und Volkswagen aus erster Hand, wie Additive Fertigung in diesen Unternehmen eingesetzt wird, welche Effizienzsteigerungen damit erreicht werden und welche Entwicklungen für die Zukunft bereits geplant sind. Dabei werden unter anderem die Industriebereiche Medizin und Luft- und Raumfahrt in einzelnen Sessions besonders fokussiert. (jup)

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