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Elektromobilität Formel E fährt wieder in Europa

| Redakteur: Katharina Juschkat

Letzte Saison hat die Formel E Premiere gefeiert: Der erste Wettbewerb für Rennautos mit Elektroantrieb startete 2014/15. Auch in der zweiten Saison, die jetzt nach Europa kommt, starten Elektroautos durch und zeigen ihr Können. Henkel unterstützt das Team Next EV TCR.

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Die Formel E fährt zum zweiten Mal um die Welt: Bis Juli finden die Rennen in Berlin, Moskau und London statt.
Die Formel E fährt zum zweiten Mal um die Welt: Bis Juli finden die Rennen in Berlin, Moskau und London statt.
(Bild: NextEV TRC/Manolo Media)

Next EV TCR nahm als eines von zehn Teams an der ersten Meisterschaft der Formel E vergangene Saison teil. Die Saison startete im September 2014 in Peking und endete im vergangenen Juni in London. Das Team wurde beim Debut Vierter in der Teamwertung. In der zweiten Saison verstärkt der britische Fahrer Oliver Turvey das Team um den Brasilianer Nelson Piquet jr., der im vergangenen Jahr die Fahrermeisterschaft gewann.

„Henkel ist stolz darauf, die Partnerschaft mit Next EV TCR als Klebstofflieferant des Teams fortzusetzen“, sagt Uwe Philipps, Business Director Adhesives, Automotive & Metal Industry bei Henkel. „Wir wollen auch in Zukunft die Ingenieure mit unseren Produkten und technischem Know-how unterstützen.“

Formel E ist technologische Herausforderung

Die von der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) organisierte Meisterschaftsserie für vollständig elektrogetriebene Rennwagen bietet eine öffentliche Bühne, um die Leistungsfähigkeit der Elektromobilität unter Extrembedingungen zu zeigen. Ziel ist es, der Automobilindustrie einen Rahmen für Forschung und Entwicklung rund um das Elektrofahrzeug zu bieten und gleichzeitig das allgemeine Interesse an diesen Fahrzeugen sowie das Bewusstsein für saubere Energien und Nachhaltigkeit zu stärken.

Im ersten Jahr waren alle Teams mit Elektrofahrzeugen gleichen Typs ausgestattet. Mit einer Regeländerung sind in der zweiten Saison auch neue Hersteller zugelassen, die Elektromotoren, Wechselrichter, Getriebe und Kühlsystem bauen dürfen, während Chassis und Akkumulator gleich bleiben.

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Beschichtung bringt Akkus mehr Leistung und längeres Leben

Henkel will mit seinen Produkten das Rennteam mit einer schnellen Wartung und Reparatur auf der Rennstrecke unterstützen. Das Angebot umfasst Klebstoffe und Dichtmittel, die üblicherweise für Bauteile wie Stecker, Sensoren, Bedienelemente, Akkumulatoren und Elektromotoren zum Einsatz kommen. Auch eine Reihe spezieller Vergussmassen bietet Henkel an, die die Verwendung kleinerer und leichterer Teile unterstützen. Beschichtungen von Henkel sollen die Akkumulatorzellen leistungsfähiger und langlebiger machen – was in der Elektrofahrzeugbranche von wichtiger Bedeutung ist.

„Aus der Arbeit im anspruchsvollen Umfeld der Formel E gewinnen wir wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse, auf deren Basis wir Hochleistungslösungen für kommerzielle Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien entwickeln können“, erklärt Philipps.

Vollelektrische Fahrzeuge begeistern weltweit

Die zweite Saison der FIA-Formel-E-Meisterschaft, die auf Stadtkursen ausgetragen wird, startete im Oktober 2015 in China und besteht erneut aus 11 Rennen in den Metropolen der Welt. Bisher hat die FIA in dieser Saison Rennen in China, Malaysia, Uruguay, Argentinien, Mexiko, den USA und Frankreich durchgeführt. Die kommenden Rennen finden alle in Europa statt:

  • 21. Mai: Berlin, Deutschland
  • 4. Juni: Moskau, Russland
  • 2. und 3. Juli: London, England (die letzten beiden Rennen der Saison)

(kj)

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