Suchen

Partnerschaft Formel-1-Team will von 3D-Druck-Lösungen profitieren

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das britische Formel-1-Team McLaren Racing beschließt eine Partnerschaft mit dem 3D-Druck-Unternehmen Stratasys. Damit beliefert Stratasys den Rennstall mit 3D-Druck-Lösungen.

Firmen zum Thema

Der Rennstall McLaren Racing erhofft sich durch die Partnerschaft schnellere Prototypenentwicklung.
Der Rennstall McLaren Racing erhofft sich durch die Partnerschaft schnellere Prototypenentwicklung.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

McLaren Racing und Stratasys haben eine neue Partnerschaft über vier Jahre bekanntgegeben. Stratasys wird der offizielle Lieferant von 3D-Drucklösungen des McLaren-Honda-Formel1-Teams. Das 3D-Druck-Unternehmen will eng mit dem Formel-1-Rennstall zusammenarbeiten, der seine Rapid-Manufacturing-Kapazitäten im McLaren Technology Center im britischen Woking ausbauen möchte.

An der Spitze der technischen Entwicklungen behaupten

Mclaren und Stratasys (v.l.): John Cooper, Commercial and Finance Director bei McLaren Racing und Ilan Levin, CEO von Stratasys.
Mclaren und Stratasys (v.l.): John Cooper, Commercial and Finance Director bei McLaren Racing und Ilan Levin, CEO von Stratasys.
(Bild: Stratasys)

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit einem umtriebigen und visionären Partner“, sagt Ilan Levin, CEO von Stratasys. „Ich denke, dass McLaren Racing von unserer Erfahrung im 3D-Druck profitieren wird, um sich an der Spitze der technischen Entwicklung im Motorsport zu behaupten. Wir gewinnen durch die Arbeit mit Hochleistungsanwendungen im Automobilbereich wertvolles Feedback und Erkenntnisse, die wir bei unseren herkömmlichen Kunden einsetzen können.“

Die nötige Schnelligkeit und die technische Präzision, um in der Formel 1 an der Spitze zu stehen, passe gut zu Stratasys, erklärt Andy Middleton, President von Stratasys EMEA. „Die Unternehmen zeichnen sich beide durch eine große Leidenschaft und den Willen aus, die Technologie voll auszureizen. Wir freuen uns darauf, mit McLaren eine enge Arbeitsbeziehung aufzubauen“, sagt Middleton.

„Rapid Prototyping wird im Rennsport immer wichtiger“

Mclaren und Strataasys (v.l.): Jonathan Neale, COO der McLaren Technology Group und Ilan Levin, CEO von Stratasys.
Mclaren und Strataasys (v.l.): Jonathan Neale, COO der McLaren Technology Group und Ilan Levin, CEO von Stratasys.
(Bild: Stratasys)

Eric Boullier, Renndirektor von McLaren Racing, erklärt: „Für jeden temporeichen Rennstall ist es unglaublich wichtig, neue Bauteile in kürzester Zeit als Modell bewerten zu können. Es ist kein Geheimnis, dass Rapid Prototyping und 3D-Druck im Rennsport immer wichtiger werden.“

John Cooper, Commercial and Finance Director bei McLaren Racing, erklärt: „Unsere Beziehung zum Stratasys-Team ist schon jetzt eng und ich persönlich freue mich darauf, diese Beziehung zu vertiefen. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich diese Partnerschaft für beide als äußerst wertvoll erweisen wird.“ (kj)

(ID:44515358)