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Simulation Fluidon erweitert sein Angebot im Bereich Druckschwingungsanalyse

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Fluidon, Kompetenzpartner im Bereich Entwicklung fluidtechnisch-mechatronischer Systeme, hat sein Dienstleistungsangebot im Bereich Druckschwingungsanalyse erweitert. Dafür hat das Unternehmen seine Laborfläche erweitert und führt dort Messungen durch, um weiterführende Eingabedaten für die Simulation von Druckpulsationen in hydraulischen Leitungen zu erhalten oder um Simulationsmodelle mit Messergebnissen zu validieren.

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Fluidon hat sein Angebot im Bereich Druckschwingungsanalyse erweitert.
Fluidon hat sein Angebot im Bereich Druckschwingungsanalyse erweitert.
(Bild: Fluidon)

Druckpulsationen werden in hydraulischen Leitungen durch die diskontinuierliche Arbeitsweise von Pumpen hervorgerufen und können insbesondere dann zu Schwierigkeiten führen, wenn die Pulsationsfrequenz eine Resonanz des Gesamtsystems trifft. Elastische Struktur-Bauteile und spezielle Dämpfungselemente können in solchen Fällen Abhilfe schaffen. Dabei ist nicht nur die Simulation gefragt, um das Systemverhalten im Vorfeld zu analysieren und idealerweise zu optimieren, darüber hinaus werden, um gezielt Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen zu erarbeiten, auch diverse messtechnisch ermittelte Parameter des Systems als Eingabegrößen und zur Validierung der Simulationsmodelle benötigt.

Prüfstande zur Erfassung von Pulsationsschwingungen

Vor diesem Hintergrund und aufgrund verstärkter Kundenanfragen aus diesem Bereich hat Fluidon im Laufe des vergangenen Jahres seine Aktivitäten in diesem Anwendungsgebiet deutlich erweitert. Auf einer zusätzlichen Etage der Niederlassung des Unternehmens in Aachen stehen nun Prüfstande zur messtechnischen Erfassung von Pulsationsschwingungen und zur Identifikation von Werkstoffparametern zur Verfügung. Mit diesen Prüfständen können sowohl der Bedarf für eigene Projekte des Unternehmens gedeckt als auch Auftragsmessungen für Kunden durchgeführt werden.

„Bei der Druckschwingungsanalyse und bei der Erarbeitung geeigneter Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen ist es unerlässlich, dass Simulation und Versuch Hand in Hand arbeiten“, erklärt Dr. Heiko Baum, Geschäftsführer der Fluidon GmbH. „Durch die uns zur Verfügung stehenden Prüfstände sind wir in der Lage, experimentell ermittelte Parameter in der Simulation zu nutzen und unsere Simulationsmodelle direkt zu validieren. Dadurch können wir das Systemverhalten präzise abbilden und einen guten Ausgangspunkt für gezielte Verbesserungen schaffen.“

Neue Version von DSH plus

Darüber hinaus hat Fluidon Anfang Februar die Version 3.9.2 seiner Softwarelösung DSHplus veröffentlicht. Neuerungen und Verbesserungen gibt es für das Kernprogramm, die Bauteilbibliothek wurde erweitert und Schnittstellen überarbeitet und komplettiert. Neben den Anwendern von DSHplus profitiert auch das Unternehmen selbst von den Verbesserungen der Software, insbesondere für die neuen Dienstleitungsangebote rund um die Druckschwingungsanalyse.

„DSHplus 3.9.2 bietet unseren Kunden neue Möglichkeiten und umfasst wichtige Verbesserungen“, erklärt Dr. Heiko Baum. „Die Verbesserungen betreffen sowohl die Software selbst, als auch verfügbare Schnittstellen. Insbesondere die Verfügbarkeit der 32bit und 64bit STC-Schnittstelle sowie die erweiterte Unterstützung des FMI-Standards ermöglichen die Integration von DSHplus-Modellen in andere Softwarewerkzeuge, so dass Funktionen und Systeme mit komplexen Umgebungen frühzeitig im Gesamtkontext getestet werden können.“ (mz)

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