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Forschungsprojekt

Festo entwickelt energieautarke Sensorik für mobiles Energiemanagement

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Daten werden individuell auf mobilen Endgeräten visualisiert

Die gewonnenen Messdaten werden mit einer im Projekt entwickelten Internetanwendung visualisiert und können mit mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet-PCs eingesehen werden. Die Darstellung der Daten kann je nach Benutzer angepasst werden. So kann beispielsweise ein Maschinenbediener aktuelle Sensormesswerte und Anlagenzustände begutachten, wohingegen das Interesse eines Teamleiters eher auf Energieverbräuchen und Produktionsstatistiken liegt.

Energiedatenmanagement für Industrie 4.0

„Die Ergebnisse von ESIMA zeigen Wege auf, wie Energiedaten wesentlich kostengünstiger und flexibler erfasst werden können“, erklärt Bernd Kärcher, Projektleiter von ESIMA bei Festo. „Im Kontext Industrie 4.0 ermöglichen die Datenerfassung, ihre Übertragung per Funk sowie die Visualisierung der Daten in einer Webapplikation auf mobilen Endgeräten ein effizientes Energiemanagement.“ Neben der Möglichkeit zur optimierten Energienutzung profitieren Kunden auch im Bereich der Wartung. Da die Sensoren bereits kleinste Abweichungen vom Normalwert automatisch melden, können Reparaturen ausgeführt werden, bevor es zu teuren Stillständen in der Produktion kommt.

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Projektpartner aus Industrie und Wissenschaft:

  • Varta Microbattery als Hersteller von Retail- und OEM-Batterien lieferte die notwendigen Komponenten zur Speicherung der elektrischen Energie in den drahtlosen Sensoren.
  • Die Hahn-Schickard-Gesellschaft verfügt über breite Erfahrungen in den Bereichen der Systemauslegung und im Energy-Harvesting. Im Projekt ESIMA wurden Sensoren zur Erfassung des elektrischen Energieverbrauchs (E-Meter) und Umgebungssensoren entwickelt.
  • Die Firma EnOcean brachte ihr Wissen im Bereich Energiewandlung und Low-Power-Funksysteme in das Projekt mit ein.
  • An der Professur für Elektrische Messtechnik (EMT) der Helmut-Schmidt-Universität wurden die benötigten Funk-Komponenten sowie die Basisstation entwickelt.
  • Von C4C Engineering wurde die Web-Applikation zur Visualisierung und Auswertung der Messdaten entwickelt und programmiert.
  • Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) der TU Braunschweig entwickelte Methoden der automatisierten Datenanalyse und war das Testfeld für die prototypische Umsetzung. Im nächsten Schritt wird das ESIMA-System in einer realen Produktionsumgebung des Mercedes-Benz Werk Mannheim bei Daimler getestet.

Das Verbundprojekt wurde im Rahmen des Forschungsprogramms IKT 2020 auf dem Gebiet „Energieautarke Mobilität – Zuverlässige energieautarke Systeme für den mobilen Menschen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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