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Klebstoff Fertigungsindustrie setzt auf Klebstofflösungen von Henkel

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Über 77 Milliarden Liter Milch, Säfte und andere Getränke – darunter sogar Weine – wurden im letzten Jahr in den ebenso einfachen wie bekannten Getränkekartons an Endverbraucher verkauft. Für die Abfüllung von rund 173 Milliarden dieser Kartons kam eine der 8.700 weltweiten Abfüllmaschinen zum Einsatz, von denen etliche mit Hilfe von Kleb- und Dichtstoffen von Henkel gebaut wurden.

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Klebstoffe von Henkel werden in zahlreichen Maschinen für die Lebensmittelverarbeitung und -verpackung eingesetzt.
Klebstoffe von Henkel werden in zahlreichen Maschinen für die Lebensmittelverarbeitung und -verpackung eingesetzt.
(Bild: Henkel)

Henkel entwickelt nachhaltige und kostengünstige Lösungen für die Lebensmittelverarbeitungs- und -verpackungsindustrie. Von der Teilkomponente bis hin zur Schutzvorrichtung sorgen diese bereits bei der Maschinenherstellung für überzeugende Kosteneffizienz und eine sichere Anwendung.

Einsparungen bei den Produktions- und Transportkosten

Mit schnell härtenden flexiblen Klebstoffen von Henkel können beispielsweise Sicherheits- und Sichtfenster montiert und zugleich abgedichtet werden. Diese Klebstoffe erfordern keinerlei Grundierung und enthalten keine gefährlichen Chemikalien. Überdies sorgen neue Rezepturen für eine ausgewogenere und effizientere Kraftübertragung, sodass auch Leichtbaupaneele und Türen ohne Beeinträchtigung der mechanischen Festigkeit gefertigt werden können. Diese Fertigungsmethoden sind in anderen Sektoren bereits etabliert, zum Beispiel im Lift- und sogar im Flugzeugbau, wo wesentliche Einsparungen bei den Produktions- und Transportkosten erzielt werden.

Innovative Prozesse für die Lebensmittelverarbeitungs- und -verpackungsindustrie

Klebstoffsysteme ermöglichen Herstellern die Nutzung neuer Materialien und eine optimale Kombination unterschiedlicher Materialeigenschaften. Auch den Möglichkeiten neuer Verpackungsgestaltungen und neuer attraktiver Maschinengenerationen sind allein durch die Vorstellungskraft Grenzen gesetzt.

Das jüngste Produkt aus dem von Henkel angebotenen Portfolio flexibler Kleb- und Dichtstoffe ist Loctite SI 5616. Dieser Zweikomponenten-Silikon-Klebstoff ermöglicht das elastische Verbinden und Abdichten der meisten Materialien, darunter Glas, PMMA, rostfreier Stahl, Kohlenstoffstahl und lackierter Stahl. Er wird in unterschiedlichsten Ausführungen angeboten, zum Beispiel einer neuen koaxialen 300-Milliliter-Doppelkartusche, die mit den meisten manuellen Handdosierpistolen kompatibel ist. Das Produkt lässt sich problemlos wie ein herkömmlicher flexibler Einkomponenten-Kleb- und -Dichtstoff auftragen, härtet jedoch wesentlich schneller aus und sorgt daher für deutlich reduzierte Prozesszeiten.

Leichtere und dabei zugleich robustere automatisierte Systeme

Im Maschinenbereich spielen automatisierte Systeme eine immer größere Rolle. Je schneller und zuverlässiger die Mechanik einer automatisierten Fertigungsstraße funktioniert, desto höher ist der Produktionsoutput. Modernste Montage- und Abdichttechnologien eröffnen bei automatisierten Systemen neue Gestaltungsmöglichkeiten. Gängige Materialien wie beispielsweise rostfreier Stahl lassen sich mit modernen Konstruktionsklebstoffen verbinden. Strukturklebstoffe, die bei Raumtemperatur aushärten, zählen heute zu den bevorzugten Verbindungssystemen. Sie sind zwar mit Schweißverbindungen vergleichbar, im Gegensatz zum Schweißen mit hohen Temperaturen verursachen sie jedoch keine Veränderungen der Materialeigenschaften, erzeugen keine Eigenspannung und liefern haltbarere und ermüdungssichere Verbindungen. Überdies erfordert die Herstellung von Klebverbindungen weniger Energie, weniger Sicherheitsvorkehrungen und keine teuren Auftragsgeräte.

Strukturklebstoffe verbinden Leichtbauteile

Leichtbauteile aus Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen lassen sich mit Hilfe von Strukturklebstoffen problemlos integrieren und mit anderen Materialien verbinden. Flanschverbindungen in Gussteilen können mit anaeroben Flüssigdichtungen abgedichtet werden, die zugleich für eine Verstärkung der Verbindung sorgen und so eine höhere Kraftübertragung ermöglichen. Diese Materialien verhindern Reibkorrosion zwischen den Passteilen und garantieren einen zuverlässigen, langlebigen Maschinenbetrieb.

Mit Hilfe effizienter Verbindungssysteme können Rollen für höchste mechanische Leistung in automatisierten Fördereinrichtungen, Siebpapier-, Papierverarbeitungs-, Laminier- und Verpackungsmaschinen bei Raumtemperatur zu reduzierten Fertigungskosten und mit reduziertem Abfallaufkommen gefertigt werden.

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