Schmierstoffe Feindosierte Schmierung schwer zugänglicher Lager

Redakteur: Jan Vollmuth

Die neue Lösung SKF Condition Based Lubrication von SKF soll die Lebensdauer der Lager von Windenergieanlagen verlängern und den Einsatz von Servicetechnikern zur manuellen Extraschmierung überflüssig machen.

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SKF Condition Based Lubrication ist ein Interface zum Anschluss von SKF oder Lincoln Schmiersystemen (SKF WindLub) an Zustandsüberwachungssteuerungen (SKF WindCon). Durch die Früherkennung einer drohenden Mangelschmierung samt automatischer Schmierung lassen sich manuelle Instandhaltungsarbeiten vermeiden.
SKF Condition Based Lubrication ist ein Interface zum Anschluss von SKF oder Lincoln Schmiersystemen (SKF WindLub) an Zustandsüberwachungssteuerungen (SKF WindCon). Durch die Früherkennung einer drohenden Mangelschmierung samt automatischer Schmierung lassen sich manuelle Instandhaltungsarbeiten vermeiden.
(Bild: SKF)

Das SKF Condition Based Lubrication (CBL) komnbiniert ein Zustandsüberwachungssystem mit dem neuen SKF Condition Based Lubrication-Interface und einer Zentralschmieranlage. So kann den Lagern von Windenergieanlagen bei Bedarf automatisch zusätzlicher Schmierstoff zugeführt werden. Auf diese Weise lässt sich die Lebensdauer der Lager verlängern.

Das neue SKF Condition Based Lubrication-Interface ermöglicht eine automatisch dosierte Fernschmierung von schwer zugänglichen Lagern in Windenergieanlagen. Dadurch wird die Entsendung von Servicetechnikern zu einer manuellen Extraschmierung überflüssig.

Schnittstelle für den Anschluss von Schmiersystemen

SKF CBL ist eine Schnittstelle für den Anschluss von SKF oder Lincoln Schmiersystemen (SKF WindLub) an Zustandsüberwachungssteuerungen (SKF WindCon). Sobald das Zustandsüberwachungssystem eine Störung erkennt, kann via SKF CBL die Schmierpumpe so gesteuert werden, dass sie zusätzlich zum fest eingestellten Schmierintervall weitere Schmierzyklen durchführt. Die Auslöseschwelle für die Zusatzzyklen wird von einem Zustandsüberwachungsspezialisten festgelegt.

Mit SKF Condition Based Lubrication kann SKF WindCon gezielt die Zentralschmieranlage überwachen. Dazu zählt beispielsweise die Kontrolle des Schmierstoffverteilers sowie den Füllstand im Fettbehälter. Bei auftretenden Fehlern (z.B. Systemblockaden, leerer Fettbehälter, etc.) wird der Betreiber sofort benachrichtigt.

Ergänzung für Zustandsüberwachungs- und Schmiersysteme

„Als Ergänzung zu einem bereits geplanten Zustandsüberwachungs- und Schmiersystem ist SKF Condition Based Lubrication eine sehr kostengünstige Erweiterung“, erklärt Produktmanager Harry Timmerman von SKF WindCon. „Die Schnittstelle führt die beiden Systeme zusammen und ermöglicht neue Funktionen. Die Schmierungsplanung kann nun automatisch auf die Messungen des SKF WindCon CMS reagieren.“

Durch die Früherkennung einer drohenden Mangelschmierung in Kombination mit der automatischen Schmierung lassen sich manuelle Instandhaltungsarbeiten vermeiden. Das ist insbesondere für Offshore-Anlagen ein wichtiger Vorteil. Außerdem werden Stillstandszeiten und Produktionsausfälle bis zur Einleitung entsprechender Maßnahmen verringert, die Lebensdauer der Windkraftanlage verlängert sich und das Risiko kaskadierender Ausfälle sinkt. (jv)

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