Antriebssystem Faulhaber zählt erneut zu den Top-Innovatoren

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Das Familienunternehmen Dr. Fritz Faulhaber hat das "Top 100"-Siegel erhalten. Das Unternehmen aus Schönaich gehört damit erneut zu den Top-Innovatoren in Deutschland.

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„Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar hat das Familienunternehmen Dr. Fritz Faulhaber im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen geehrt.
„Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar hat das Familienunternehmen Dr. Fritz Faulhaber im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen geehrt.
(Bild: Faulhaber)

Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist. Am 27. Juni erhielten die erfolgreichsten Ideenschmieden Deutschlands erneut die begehrte Auszeichnung. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar wird die Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen ehren. Dr. Fritz Faulhaber aus Schönaich gehört damit erneut zu den Top-Innovatoren.

Kleinstmotoren und Mikroantriebssysteme in verschiedenen Branchen im Einsatz

Sie laufen in Blutdruckmessgeräten, Kanalrobotern und Tätowiermaschinen – die Kleinstmotoren und Mikroantriebssysteme der Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG. Das als Top-Innovator ausgezeichnete Familienunternehmen aus Schönaich bei Stuttgart wurde 1947 gegründet. Heute arbeiten 600 Beschäftigte in der Firma, die hierzulande Marktführer ist.

Der Innovationsdruck der Schwaben ist im Bereich der Minimotoren besonders groß. „Tag für Tag arbeiten wir daran, eine noch höhere Stufe der Miniaturisierung, der Genauigkeit und des Leistung-Volumen-Verhältnisses zu realisieren“, sagt Reiner Bessey, der Bereichsleiter Entwicklung, Plattformen und Technologie. Deswegen laufen Neuentwicklungen über strukturierte Prozesse. Ein wichtiger Baustein dabei ist das Solution-Screening, bei dem man sich die Produkte aus benachbarten Branchen genauer ansieht. Das Prinzip: Attraktive Technologien sind oft nicht wirklich neu, sondern nur neu für die entsprechende Branche. Des Weiteren sind die „Innovation Days“ ein bewährter Bestandteil im Marketing. Sie finden zweimal im Jahr am Firmensitz statt und informieren Kundenvertreter aus Management und Entwicklung über die Innovationsprozesse. Das Top-Management, das sich an 18 Tagen im Jahr weiterbildet, wendet 40 Prozent seiner Arbeitszeit für Innovationen auf.

Wir feiern heute - und tüfteln morgen an neuen Ideen

Für Geschäftsführer Dr. Fritz Faulhaber ist der Erfolg bei „Top 100“ etwas ganz Besonderes: „Die Auszeichnung mit dem ‚Top 100’-Siegel sehen wir als Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Aber innovativ zu sein, heißt auch, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Deshalb feiern wir heute – und tüfteln morgen wieder an neuen Ideen.“

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.

„Den ‚Top 100’ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt Prof. Franke. (jup)

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