Schweißen EWM steigert Produktionseffizienz der Kunden

Redakteur: Juliana Pfeiffer

EWM präsentiert auf der diesjährigen Euroblech 2014 die Multimatrix-Technologie und rückt damit das Thema Effizienzsteigerung in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts.

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Das Universal-Drahtvorschubgerät „drive 4X“ mit seiner neuen „eFeed“-Antriebseinheit eignet sich für alle „Multimatrix“-MIG/MAG-Schweißgeräte von EWM.
Das Universal-Drahtvorschubgerät „drive 4X“ mit seiner neuen „eFeed“-Antriebseinheit eignet sich für alle „Multimatrix“-MIG/MAG-Schweißgeräte von EWM.
(Bild: EWM)

Die „Multimatrix“-Technologie ermögliche bei einer nochmals gesteigerten Performance hohe Einsparpotenziale. Durch einen deutlich gesenkten Energie- und Materialverbrauch sowie eine erhebliche Verkürzung der Arbeitszeit sparen die Kunden EWM zufolge bis zu 60 Prozent der Kosten ein. Damit trage das Unternehmen aus dem Westerwald zur Steigerung deren Wettbewerbsfähigkeit bei, denn mit „Multimatrix“ könne der Anwender Geld sparen, Arbeitsplätze sichern und zugleich die Umwelt schonen.

Neben den technologischen Entwicklungen wie den innovativen Schweißprozessen und der kontinuierlichen Leistungssteigerung aller Komponenten ist für EWM das Angebot eines kompletten Systems für eine höhere Produktionseffizienz bei den Kunden wichtig. Dieses reicht von Schweißgeräten mit allen dafür erforderlichen Komponenten über den Drahtvorschub bis hin zu Schweißbrennern, Schweißzusatzwerkstoffen und Zubehör für manuelle und automatisierte Anwendungen. Sowohl die Stromquellen als auch das Drahtvorschubgerät Drive 4X mit der neuen E-Feed-Antriebseinheit sowie die Schweißbrenner sind vollständige Eigenentwicklungen und werden von EWM selbst hergestellt. Auch die Schweißzusatzwerkstoffe werden nach strengen EWM-Qualitätsvorgaben gefertigt und sind optimal auf das gesamte System abgestimmt.

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Effizientes Tool zur Qualitätssicherung und Optimierung

Für eine umfassende schweißtechnische Qualitätssicherung und die Optimierung aller Schweißaufgaben präsentiert das Unternehmen auf der Euroblech die weiterentwickelte Software EWM Xnet. Sie ermöglicht eine Vernetzung aller Multimatrix-Inverter-Schweißgeräte, um deren Daten zu visualisieren und dokumentieren, Kosten zu erfassen und mögliche Fehler zu detektieren. Ziel ist es, mit diesen Erkenntnissen stets den Gesamtprozess zu optimieren. Die für kleine Betriebe genauso wie für große Produktionsunternehmen EWM-Lösung erfasst dafür kontinuierlich sämtliche relevante Schweißparameter, nicht nur den Schweißstrom und die Schweißspannung, wie das bei anderen Programmen im Markt der Fall sei. Mit diesen wichtigen Informationen hat der Anwender ein effizientes Tool für die Qualitätssicherung und das Qualitätsmanagement, das auch für Zertifizierungsprozesse erforderlich ist.

Zudem bietet es die Möglichkeit, Informationen für den rechtzeitigen Austausch der Verschleißteile zu bekommen, Nebenzeiten zu analysieren und zu optimieren sowie die Wartungsintervalle exakt zu steuern. Darüber hinaus werden auch aktuelle und kummulierte Verbrauchswerte wie Energieaufnahme, Draht- und Gasverbrauch aufgezeichnet. Damit dient es einer transparenten Kostenkalkulation.

Perfektionierte Multimatrix-Komponenten

Für eine optimale Steuerung der Schweißgeräte selbst zeigt das Unternehmen auf der Euroblech auch die Steuerung Expert 2.0. Sie ermögliche ein intuitives, sich selbst erklärendes Bedienen der Stromquelle. Alle Schweißaufgaben ließen sich damit noch einfacher einstellen und ablesen. Neu ist der X-Button, über den individuelle Menü-Anpassungen für den jeweiligen Schweißer möglich sind. Zudem bietet die „Multimatrix“-Technologie über einen einfachen Datenaustausch die schnelle und individuelle Anpassung zum Beispiel an neue Schweißprozesse, Material-Kennlinnien und Charakteristiken der Geräte.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen darüber hinaus die EWM-Schweißgeräte und -brenner selbst. Neben MIG/MAG-Multiprozessgeräten wie Alpha Q, Phoenix oder Taurus Synergic präsentiert das Unternehmen neue WIG-Stromquellen aus der Picotig- und Tetrix- Reihe mit exzellenten Eigenschaften beim WIG- und E-Hand-Schweißen. Auch der Drive 4X, der nun als Universal-Drahtvorschub mit allen Multimatrix-MIG/MAG-Schweißgeräten kombiniert werden kann, wird vorgestellt. Für automatisierte Anwendungen und das Roboterschweißen stellt EWM außerdem zwei neue Drahtvorschublösungen vor: Der Front-Drive für das MIG/MAG- und der Tig-Speed Rob für das WIG-Schweißen ermöglichen dabei zusätzliche Qualitätssteigerungen und Effizienzgewinne.

Schweißbrenner: Kosteneinsparungen durch längere Lebensdauer der Verschleißteile

Auch die selbst entwickelten und produzierten Schweißbrenner Made in Germany sind bedeutender Teil des EWM-Auftritts auf der Euroblech. Dem Brennerkörper und der Stromdüse widmet EWM als Brennerhersteller besonderes Augenmerk. Letztere zeichne sich durch einen äußerst geringen Verschleiß aus. Während marktübliche Standard-Stromdüsen teilweise mehrfach am Tag ausgewechselt werden müssten, hielten die von EWM wesentlich länger. Dies spare nicht nur Materialkosten, sondern auch wertvolle Arbeitszeit für den Wechselvorgang. Damit seien die Aufwendungen für Verschleißteile bei den EWM-Brennern vergleichsweise sehr gering. (jup)

Euroblech 2014: Halle 13, Stand D40

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