Internationale Fachmesse für Leichtbaukonstruktion euroLITE – Branchentreff für leichte Konstruktionen

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Vom 24. bis 26. Juni 2008 ist die Messe Salzburg (Österreich) zum zweiten Mal internationaler Treffpunkt der Leichtbaubranche. Rund 150 Aussteller aus zehn Ländern präsentieren auf der euroLITE Lösungen für leichte Konstruktionen in den Bereichen Automotive, Luftfahrt, Maschinenbau, Schienenverkehr, Boots- und Yachtbau.

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Als europaweit einzige Fachmesse informiert die euroLITE über das gesamte Spektrum der Leichtbaukonstruktion. Das Angebot der rund 150 Aussteller aus zehn Ländern reicht von Tools für die Entwicklung, Konstruktion und Simulation sowie den Prototypen- und Modellbau, über Werkstoffe, Fertigungstechnologien und Serienfertigung, die Füge- und Verbindungstechnik sowie Oberflächenbehandlung bis hin zu Systemen und Verfahren für Bauteiltests, Dienstleistungen und Forschung.

In diesen Themenbereichen bieten verschiedene Marktführer sowie zahlreiche mittelständische und kleinere Unternehmen aus dem In- und Ausland vom 24. bis 26. Juni 2008 in Salzburg (Österreich) neue Lösungen für die Umsetzung von Leichtbau-Ideen. Das umfassende Angebot der euroLITE ermöglicht Konstrukteuren, Entwicklungsingenieuren, Designern, Produktionsleitern und Einkäufern sowie Entscheidern aus Geschäftsführung und Management die gezielte und effiziente Kontaktaufnahme.

Entwicklungen von der Simulation bis zu Serienfertigung

Am Stand von Simulia Abaqus Austria geht es beispielsweise um die Simulation der physikalischen Leistungsfähigkeit von Leichtbausystemen und –komponenten. Im Bereich Werkstoffe umfasst das Ausstellerangebot Leichtbaumetalle, Kunststoffe, faserverstärkte Kunststoffe, Composites, zellulare Werkstoffe und Nanomaterialien. Alcan Composites stellt unter anderem einen innovativen Verbundwerkstoff vor, der bis zu 1.000 Kilogramm leichtere LKW-Kofferaufbauten ermöglicht.

Am Stand von Bayer MaterialScience wird das Polyurethan-Systems Bayflex 180 zu sehen sein, aus dem der gewichtsarme Heckstoßfänger des AUDI R8 hergestellt wird. Kraiburg präsentiert auf der euroLITE einen neuen Werkstoffverbund, der die Grenzen des Einsatzes faserverstärkter Kunststoffe erweitert. Durch den direkten Verbund mit Kautschuk können bestimmte Eigenschaften und einige Schwächen von beispielsweise CFK gezielt verbessert werden.

Geht es um Fertigungstechnologien bieten unter anderem das Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen (LKR) Lösungen, die den steigenden – teilweise gegensätzlichen – Anforderungen an eine innovative Fahrzeugstruktur im Bezug auf Masse, Steifigkeit, Festigkeit, Crash, Korrosion und Ermüdung gerecht werden. Die Salzburger Aluminium Group (SAG) stellt mit dem Thixocasting ebenfalls ein innovatives Fertigungsverfahren vor. Es lassen sich damit geometrisch komplexe Leichtbauteile ohne nachfolgende mechanische Bearbeitung herstellen und damit eine Kosteneinsparung erzielen.

Für Aufsehen werden sicher auch die verschiedenen Exponate sorgen, wie etwa das aus einem Aluminium-Foam-Sandwich gefertigte Frontmodul eines Schienenfahrzeugs oder der aus kohlefaserverstärktem Kunststoff hergestellte Druckdom des A350.

Themenpark Fügen und Verbinden sowie Oberflächentechnik

Neue Werkstoffe und Fertigungstechnologien erfordern häufig auch neue Lösungen zum Fügen und Verbinden. Dazu zählen beispielsweise das Widerstands-Punktschweißen, die Chlinch- und Stanzniettechnik sowie das Verkleben, über die der euroLITE Themenpark ebenso informiert wie über Oberflächenbehandlung.

euroLITE Leichtbau-Forum – viel Know-how und neue Impulse

Wie bereits im vergangenen Jahr organisiert der Leichtbau-Cluster Landshut auch 2008 ein dreitätiges Leichtbau-Forum. Anerkennte Experten informieren dabei in Vorträgen neue Entwicklungen und aktuelle Trends in den Bereichen Konstruktion, Werkstoffe und Fertigungstechnologien. Die Teilnahme am Leichtbau-Forum ist für Besucher der euroLITE kostenfrei.

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