Suchen

Drehmomentmessflansch Erweitertes Messbereichsspektrum

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der Drehmomentmessflansch KiTorq System von Kistler verschafft Prüfstandsbetreibern durch die bauliche Trennung von Messkörper und Auswerteeinheit und durch modulare Kombinierbarkeit bei höchster Messgenauigkeit hohe Flexibilität in der Drehmomentmessung.

Firmen zum Thema

(Bild: Kistler )

Das System besteht aus einem Messkörper (Rotor) Typ 4550A... und einer Auswerteeinheit (Stator) Typ 4541A… Der Rotor besitzt ein Standard-Flanschbild gemäss DIN ISO 7646 für Getriebeflansche, passt sich somit in alle gängigen Prüfstandsumgebungen ein und deckt ab Ende 2012 mit sieben Baugrössen das gängige Messbereichsspektrum von 100 … 5000 Nm ab. Die neuen Baugrößen 100, 200 und 5000 Nm komplettieren das Portfolio für Prüfstände von Verbrennungs- und Elektromotoren, Getriebe und Antriebsstränge.

Rotoren verschiedener Baugrössen lassen sich mit demselben ringlosen Stator kombinieren, was besonders montagefreundlich ist und den Einsatz verschiedener Prüfkörper ohne den kompletten Umbau der Prüfeinrichtung ermöglicht. Die Auslegung mit ringlosem Stator beschleunigt die Montage, schützt vor Beschädigung bei Montagevorgängen und erleichtert die Sichtkontrolle im Prüfbetrieb.

Als System bietet der KiTorq mit einer voll digitalen Übertragung, einer Genauigkeit von 0,05 % sowie einer Signalbandbreite bis 10 kHz höchste Dynamik und Präzision. Eine Drehzahlmessung mit 60 Impulsen pro Umdrehung ist bereits im Standard integriert.

Der Stator liefert Frequenzsignale sowie analoge und digitale Signale. Alle Signalausgänge lassen sich über RS-232 oder USB frei skalieren. Je nach Prüfaufgabe kann der Anwender unabhängig vom ursprünglichen Nenndrehmoment des Rotors entscheiden, in welchem Messbereich das volle Ausgangssignal verfügbar sein soll. Ebenso lassen sich an jedem Ausgang bis zu einer Spreizung von 1:10 frei wählbar zweite Messbereiche definieren und ausgeben.

Für die konfigurierbaren Ausgangssignale des KiTorq Systems stehen mehrere Kalibrieroptionen bereit. Beim Tausch eines einzelnen Rotors oder Stators lassen sich die fiktiven Kalibrierwerte errechnen, was dem Anwender ein erneutes Rekalibrieren beim Hersteller erspart.

Der solide Messflansch ist äusserst robust gestaltet und arbeitet durch die berührungslose Signalübertragung wartungsfrei. Er ist nach EN 60068-2-27 auf mechanischen Schock, nach EN 60068-2-6 auf Schwingbeanspruchung in drei Richtungen und nach EN 61326-1 auf Störfestigkeit geprüft.

Der neue Messflansch ist prädestiniert für den Einsatz in Prüfständen für Elektro- und Verbrennungsmotoren, Getriebe, Pumpen und Verdichter in Automobil- und Energietechnik, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Medizin- und Verfahrenstechnik. (jv)

Motek 2012: Halle 5, Stand 5535

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 35597640)