Sicherheitskupplung Erleichtert Anbau breiter Zahnriemenscheiben

Redakteur: Ute Drescher

Für die Drehmomentbegrenzung in Zugmitteltrieben, die in Verpackungsmaschinen und Förderanlagen vorhanden sind, bietet Enemac die Sicherheitskupplung ECI an. Die Lagerung für den Anbau von Abtriebsteilen wurde besonders breit ausgeführt, das erleichtert den Anbau von breiteren Zahnriemenscheiben, Kettenrädern oder Zahnrädern.

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(Bild: Enemac)

Die Sicherheitskupplung ECI hat Enemac für die Drehmomentbegrenzung in Zugmitteltrieben entwickelt, die in Verpackungsmaschinen und Förderanlagen vorhanden. Die punktgenaue Drehmomentbegrenzung wird durch die eingesetzten Tellerfedern garantiert, sie ermöglichen auch große Einstellbereiche ohne Tellerfeder-Wechsel. Das Kugelrastprinzip unterbricht innerhalb weniger Winkelgrade den Antriebsstrang zwischen Motor und Maschine, die Trennung erfolgt zwangsweise und rein mechanisch.

Die Kupplungen sind standardmäßig mit einer so genannten Synchronrastung ausgestattet, d. h. Antriebs- und Abtriebsteil besitzen nur einen Rastpunkt pro 360 °.

Von der Motorwelle aus erfolgt die Drehmomentübertragung mit einer Passfedernutverbindung auf die Nabe der Kupplung. Die jeweiligen Abtriebsteile (Kettenräder, Zahnscheiben, Flansche o. ä.) werden mit einem Gleitlager versehen und auf der Lagerstelle der Kupplung gelagert. Für die Drehmomentmitnahme reicht die Verschraubung mit dem Flanschring.

Besonders bei vorhandenen, kurzen Wellenzapfen bietet sich dem Anwender mit dieser Sicherheitskupplung eine Möglichkeit, auch breitere Abtriebsteile einzusetzen. Die Kupplung wird dann zur Wellenverlängerung. Auf Anfrage ist die Sicherheitskupplung ECI auch in einer Edelstahlausführung lieferbar. Die Einstellmomente reichen bei 14 Baugrößen von 2 bis 900 Nm. (ud)

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