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Manuelle Fertigung Ergonomischer Arbeitsplatz in der Produktion: Darauf kommt es an

Die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung in der Fertigung bietet zahlreiche Ansätze zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter und Effizienzsteigerung gleichermaßen. Hier sind die wichtgsten Aspekte im Überblick.

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Wenn Unternehmen die Prinzipien für ergonomische Arbeitsplätze in der Produktion umsetzen, gehen Gesundheitsschutz und Effizienzsteigerung Hand in Hand.
Wenn Unternehmen die Prinzipien für ergonomische Arbeitsplätze in der Produktion umsetzen, gehen Gesundheitsschutz und Effizienzsteigerung Hand in Hand.
(Bild: item)

Manuelle Tätigkeiten in der Industrie bleiben unersetzlich, trotz der Innovationen der Digitalisierung, etwa im Maschinenbau. Ein Großteil dieser Aufgaben muss jedoch oft wiederholt werden, was körperliche Belastungen verursacht. Der Gesundheitsreport 2020 der Techniker Krankenkasse etwa zeigt, dass sich Muskel-Skelett-Erkrankungen erheblich auf die Krankheitstage auswirken. Um Fehlzeiten wegen Rückenschmerzen und anderer Beschwerden gering zu halten, sollten Arbeitgeber bei industriellen Montagearbeitsplätzen deshalb die Prinzipien ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung umsetzen. Im Ergebnis profitieren so alle Seiten von den Vorteilen durch Ergonomie am Arbeitsplatz in der Produktion: „Oft wird Ergonomie mit überflüssigen Kosten für eine Wohlfühloase gleichgesetzt. In einem ganzheitlichen Ansatz ist aber die Steigerung der Produktivität ein integraler Bestandteil der Definition von Ergonomie“, erklärt Marius Geibel, Ergonomie-Experte bei item Industrietechnik. „In der Praxis gehen Ergonomie und Effizienz eine Symbiose ein. Wer nicht unnötig belastet wird, arbeitet motivierter und bringt bessere Leistung. Ergonomie stellt den Erhalt der Arbeitskraft auf Dauer sicher.“

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Höhenverstellbare Montagetische und Industriestühle verringern Belastungen

Heute verbringen die meisten Menschen ihren Arbeitstag im Sitzen. Das ist erst seit etwa 250 Jahren so – und im Grunde ist der menschliche Körper dafür nicht gemacht. Langes Sitzen am industriellen Arbeitsplatz in ungünstiger Position und das Verrichten von Arbeiten über mehrere Stunden führt zu Verspannungen. Dadurch entstehen langfristig bleibende Schäden wie chronische Schmerzen. Wenn es die jeweilige Tätigkeit erlaubt, sollten Mitarbeiter deshalb zwischen einem Sitz- und einem Steharbeitsplatz wechseln können. Besonders schnell und einfach lässt sich der entlastende Wechsel durch einen höhenverstellbaren Montagetisch realisieren, der elektrisch hoch- und runtergefahren wird.

Ganz verhindern lässt sich das Sitzen am Montagetisch natürlich nicht. Durch eine sorgfältige Auswahl des Arbeitsstuhls kann die Sitzposition allerdings erheblich verbessert werden. Wie beim Montagetisch sollte auch beim Industriestuhl eine stufenlose Höhenverstellbarkeit gewährleistet sein, um belastende Sitzpositionen und Fehlhaltungen zu vermeiden. Daher ist das Montagearbeitsplatz-System von item mit höhenverstellbaren Arbeitsstühlen und Montagetischen ausgestattet. Werkern wird dynamisches Sitzen am Arbeitsplatz ermöglicht, wobei Arbeitsposition und Haltung so oft wie möglich gewechselt werden können. Einseitige Belastungen und die Überbeanspruchung einzelner Muskelgruppen werden so gezielt verhindert. Das item Arbeitsplatzsystem ist aufgrund des robosten Materials und der Standsicherheit bei Verlagerungen des Gewichts optimal für den industriellen Einsatz geeignet.

Schwenkarme optimieren den Greifraum am Montagearbeitsplatz
Schwenkarme optimieren den Greifraum am Montagearbeitsplatz
(Bild: item)

Auch der Greifraum des Werkers spielt bei der Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes in der Produktion eine Rolle. Ist ein Gegenstand nur mit ausgestrecktem Arm erreichbar, spricht man vom „äußeren Greifraum“, ist dieser mit angewinkeltem Arm noch zu erreichen, handelt es sich um den „inneren Greifraum“. Darüber hinaus ist folgende Aufteilung des Greifraums gängig:

  • Die Beidhandzone befindet sich unmittelbar vor dem Mitarbeiter, wo der eigentliche Prozess erfolgt. Genau in diesem Bereich sollte oft benötigtes Material platziert werden, damit der Werker einfach darauf zugreifen kann.
  • In der Einhandzone sind Arbeitsmittel mit einer Hand erreichbar.
  • Die erweiterte Einhandzone ist der äußerste Bereich des Greifraums.

Greifzonen sehen bei jedem Menschen unterschiedlich aus. Jeder Mitarbeiter sollte die Materialbereitstellung an seinem Montagearbeitsplatz deshalb an seine individuellen Bedürfnisse anpassen können. Durch Schwenkarme, mit denen sich Werkzeuge in der Einhandzone platzieren lassen, werden anstrengende Greifbewegungen in den äußeren Greifraum vermieden. Zu diesem Zweck sind an den Schwenkarmen Komponenten wie Greifschalen, Haken und Halter für die Werkzeugbereitstellung angebracht.

Beleuchtung am ergonomischen Arbeitsplatz in der Produktion

Ein weiterer, oft übersehener Aspekt des ergonomischen Montagearbeitsplatzes ist die Beleuchtung. Beeinträchtigungen der Werker sind auch bei einem unzulänglich beleuchteten Arbeitsplatz möglich. Schon die Lichtfarbe einer LED-Leuchte kann sich auf das Befinden und damit auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter auswirken. Die Grundregel lautet: Kaltweißes Licht (3.300 – 5.300 Kelvin) hat eine anregende Wirkung, während warmweißes Licht (2.700 – 3.300 Kelvin) entspannend und beruhigend wirkt. Für den ergonomischen Arbeitsplatz in der Produktion wird ein Lichtton um die 4.000 Kelvin empfohlen, der zwischen dem warmweißen Licht einer Glühbirne (2.500 – 2.700 Kelvin) und dem normalen Tageslichtweiß (5.800 – 6.500 Kelvin) liegt.

Zudem ist die Belastung der Augen am industriellen Arbeitsplatz durch sogenannte „Multischatten“ nicht zu unterschätzen. Die harten, sich überlagernden Schatten entstehen durch einzelne Lichtspots. Sie mindern die Konzentrationsfähigkeit der Arbeiter und rufen Ermüdigungserscheinungen hervor. Dies lässt sich durch den Einsatz von LED-Industrieleuchten verhindern, die eine homogene Beleuchtung mit weichen Schatten erzeugen und die Augen deutlich weniger beanspruchen. Wichtig ist auch, auf flackerfreies Licht zu achten, denn schon ein nicht bewusst wahrnehmbares, niederfrequentes Flackern kann zu Belastungen führen. Für den ergonomischen Arbeitsplatz in der Produktion kommen deshalb nur hochfrequente LED-Leuchten für flackerfreies Licht in Betracht.

Sie sind noch nicht sicher, wie Sie ergonomische Arbeitsplätze etablieren können? Die kostenfreie item Academy bietet Online-Schulungen zur ergonomischen Gestaltung von Industrie-Arbeitsplätzen, zu den Förderungsmöglichkeiten für ergonomische Arbeitsplätze und der AGR-Zerfizierung sowie eine Auswahlhilfe für Arbeitstische:

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